Bedrohungsszenarien sind Realität geworden

OÖ Militärkommandant Kurt Raffetseder:

Bedrohungsszenarien sind Realität geworden

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„Die Zeit des relativen Friedens ist vorbei, alle prognostizierten Bedrohungs-Szenarien sind Realität geworden“, stellte der oberösterreichische Militärkommandant, beim Pressegespräch zum Jahreswechsel im Fliegerhorst Vogler in Hörsching mit sorgenvoller Mine fest: Der Terror sei nun allgegenwärtig.

Gefahrenherde Cyber-Raum, Migration und Westbalkan

Die größte Gefahr für unser Land ortet der Militärkommandant im Cyber-Raum, aber auch durch die Auswirkungen der Migration und die Destabilisierung des Westbalkans könnten sich gefährliche Situationen ergeben.

Daher überwache das Bundesheer im Inland die Grenzen und einige Botschaften in Wien und ist mit gut tausend Soldaten auch bei diversen Missionen im Ausland unterwegs.
Die Frage ist nur: Wie lange noch? Denn budgetär sei man in der Problemfalle, betonte Raffetseder, und erklärte, dass der Betrieb für 2018 noch keineswegs sichergestellt sei, sollte weiterhin nichts passieren.

Fliegerhorst wurde generalsaniert

Zumindest im vergangenen Jahr habe man den Fliegerhorst generalsanieren können und auch sonst sei einiges geschehen: So konnte die General-Zehner-Kaserne in Ried ebenfalls saniert werden, die Kaserne Wels wurde teilsaniert und die Heeresunteroffiziersakademie in Enns hat eine Turnhalle erhalten.

In Enns gibt es heuer auch zwei Jubiläen zu begehen: Seit 60 Jahren findet an der Towarek-Schulkaserne die zentrale Unteroffiziersausbildung statt und im April feiert man „20 Jahre Frauen im Bundesheer“.

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