Das Radl erobert die Städte

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Das Radl erobert die Städte

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Das Radl wird immer wichtiger in der urbanen Mobilität, auch in unserem Land, betont Christoph Heißenberger, der Geschäftsführer von  „Allianz Global Assistance“ in Österreich. Allein die Wiener „Citybike“ offeriert 121 Stationen mit 1.500 Rädern, die 2015 für eine Million Fahrten genutzt worden sind.

Die städtische Infrastruktur versucht, mit der neu gewonnenen Lust am Radfahren Schritt zu halten. Umfasste das Radverkehrsnetz in Wien Anfang der 1990er-Jahre rund 190 Kilometer, so sind dies heute bereits 1.298 Kilometer, was Österreichs Bundeshauptstadt erstmals in die Top 20 der Radler-Metropolen weltweit hievte. Im Ranking der fahrradfreundlichsten Städte der Welt liegt Kopenhagen vor Amsterdam an der Spitze, Wien brachte es immerhin auf Platz 16. Allerdings besitzen erst 61 Prozent der Wiener ein Fahrrad, nur 6 Prozent der Alltagswege werden in der Bundeshauptstadt mit dem Rad zurückgelegt, ähnlich wie in Linz und Eisenstadt. In Innsbruck dagegen werden 23 Prozent, in Bregenz 20 Prozent aller Wege per Rad absolviert.  „Dass damit zugleich ein Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel geleistet wird, ist ein mehr als willkommener Effekt. Besonders im Trend liegen E-Bikes. „In den nächsten sieben Jahren wird sich die Zahl der Elektrofahrräder in Europas Städten verdreifachen“, erwartet Allianz Global Assistance.

Die Marktanalysen unterstreichen die Prognosen: Europaweit stieg der Verkauf von E-Bikes zuletzt um 37 Prozent pro Jahr auf rund 1,4 Millionen. In Österreich finden pro Jahr rund 50.000 E-Bikes einen Besitzer, das sind 12,5 Prozent aller hierzulande verkauften Räder. Vier von zehn heimischen E-Bike-Fahrern sind übrigens im Pensionsalter.

Ein paar Fakten zum Drahtesel:

• Ein Fahrrad kostet in Österreich durchschnittlich 740 Euro, Tendenz zuletzt fallend.

15 Prozent der österreichischen Fahrradbesitzer nutzen dieses täglich, 34 Prozent nur ein Mal im Monat oder noch seltener.

• Wie eine Allianz-Umfrage zeigte, halten nur 19 Prozent der Österreicher das Radfahren für wirklich sicher, das sind weniger als bei jedem anderen Verkehrsmittel.

• Im Vorjahr ereigneten sich in Österreich ca. 6.000 Unfälle mit Radfahrern im Jahr, 39 Radfahrer wurden dabei getötet.

• Die Fahrradindustrie bietet 655.000 Menschen in Europa einen Job, davon mehr als ein Drittel in Deutschland.

• Das größte Bike-Sharing-Angebot in Europa hat Paris mit rund 20.000 Leihrädern.

• Istanbul ist die Stadt mit dem weltweit geringsten Radverkehr (0,05 Prozent Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen).

 

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