Dem Flair des Attersees vermag sich kaum jemand zu entziehen

Das „oberösterreichische Meer“

Dem Flair des Attersees vermag sich kaum jemand zu entziehen

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Das spezielle Flair des Attersees wirkt sich auch auf die dort lebenden Menschen aus wie ServusTV-Moderatorin Conny Bürgler bei einem Besuch am Attersee herausgefunden hat. Was sie dort sonst noch entdeckte, ist am Freitag (3. August) in „Heimatleuchten“ zu sehen.

Ein Beitrag von Kurt Guggenbichler

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Attergaubahn

Dem speziellen Sommerfrische-Gefühl in dieser Region kann man offenbar nur schwer entgehen. Auch Conny, die sich nicht nur zu Lande, sondern auch unter Wasser umgeschaut hat, sei an diesem „oberösterreichischen Meer“ von diesem Gefühl des Salzkammerguts angesteckt worden, heißt es.

Mit einer Nostalgie-Garnitur der Attergaubahn, in der sie selbst an den Hebeln eines Schmalspurtriebwagens stand, ließ sich Bürgler in die Zeit entführen, als der Zug noch die Sommerfrischegäste direkt an den See brachte.

An seinem Ufer finden sich auch die Villen jener Herrschaften, die zuerst als Pensionsgäste kamen und sich später dann eigene Villen errichten ließen. In der Hauptsache waren das Künstler, Schriftsteller, Geschäftsleute oder auch Architekten. Villen- experte Alwis Wiener führt durch einige der schönsten, historischen Häuser am Ufer des Sees, darunter auch die berühmte Villa Paulick, in der sich schon der Maler Gustav Klimt sehr wohl gefühlt hat.

 „Ur-Boot“

In der Bootsbauerwerft Haitzinger, einem Familienbetrieb, der seit vier Generationen eine Vielzahl von Booten und Schiffen herstellt, hat Conny Bürgler auch beim Bau eines Elektro-Holzbootes geholfen. Aus Holz waren auch die handgeschnitzten Einbäume, mit denen sich die ersten Siedler in der Jungsteinzeit auf dem Wasser fortbewegten.

Experimentalarchäologe Wolfgang Lobisser hat ein solches „Ur-Boot“ mit den damaligen Werkzeugen nachgebaut und Conny Bürgler zu einer Ausfahrt verleitet. Musikalisch begleitet wird sie dabei von den „Kawenzmännern“, einem 20-köpfigen Männerchor, der sich mit stimmungsvollen Seemannsliedern hören lässt.

Pfahlbaudörfer am See

Mit dabei ist auch Pfahlbau-Experte Gerald Egger, der weiß, wo die ersten Pfahlbaudörfer des Sees lagen und wo heute noch Überreste unter der Wasseroberfläche zu finden sind. Danach taucht Conny Bürgler mit den Tauchern des Feuerwehrstützpunktes in Weyregg in den Tiefen des Sees ab.

Tauchpionier Hellas Riepl begleitet sie dabei mit Erinnerungen und Anekdoten. Der Einsatz der Feuerwehrtaucher, erinnert er, sei in den 1950er-Jahren noch eine Sensation gewesen und habe mitunter sogar Verkehrsstaus auf den nahegelegenen Seestraßen verursacht.

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