Die Diktatur des Geldes: “Das Machtbeben”

Das aktuelle Buch von Börsenexperte Dirk Müller

Die Diktatur des Geldes: “Das Machtbeben”

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Als „Mr. DAX“ zu Berühmtheit gekommen, punktet der sympathische Börsenexperte Dirk Müller seit Jahren mit geschliffenen Analysen und schonungslosen Durchblicken für seine treuen Seher in Web und TV. Sein aktuelles Buch MACHTBEBEN liefert wieder beides, und das nicht zu knapp.

Eine Buchrezension von Bernhard Riegler

Manche Menschen dürfen Dinge ungestraft beim Namen nennen, für die FPÖ-Politiker von der Medienmeute massakriert würden. „Krone“-Kolumnist Tassilo Wallentin ist z. B. so ein Fall, und auch Dirk Müller hat sich diesen speziellen Sonderstatus erarbeitet.

Die Bezeichnung „Verschwörungstheoretiker“ vom linksdrehenden Infoportal Wikipedia und ein bisschen kleinkariertes Gemosere ebendort über die Performance seiner Aktienfonds kommen da schon fast einem Ritterschlag gleich.

Müller hat uns schon in mehreren Büchern komplizierte Zusammenhänge aus der Welt der Wirtschaft und Politik einfach, logisch und ohne ein Blatt vor dem Mund erklärt. Dem Leser bleibt immer wieder der Mund offen und er fragt sich: Darf der denn das?

Sein großartiges Insider-Wissen hat sich Dirk Müller in Jahrzehnten auf dem Parkett der Frankfurter Börse erworben, und er hat keine Hemmungen, es an uns weiterzugeben.

Diktatur des Geldes

Wir wissen seit de Gaulle: Staaten haben keine Freunde, sondern nur Interessen!
Ganz schlicht erklärt er die herrschenden Strömungen der Geostrategie – den Kampf um die Vorherrschaft auf der Welt.

Unsere wirkliche Regierungsform, die Plutokratie, die Herrschaft des Geldes, wurde schon 1925 von Chefumvolker, Polit-Irrlicht und erstem Karlspreis-Träger Richard Coudenhove-Kalergi als das Erfolgsmodell beworben.

Im Vergleich zu früheren aristokratischen Formen bietet sie einen Vorteil für die heutigen Mächtigen, weil diese in völliger Anonymität ihre Strippen ziehen und relativ sicher sein können: Im Falle einer politischen Panne werden sie mangels Bekanntheit nicht vom wütenden Pöbel zerrissen.

Die veranstaltete Scheindemokratie samt Marionettenpolitikern ist nur Placebotheater für die Masse. Das gegenseitige Aufhetzen, das die Eliten mit uns auf wirklich allen gesellschaftlichen Ebenen aufführen, ist nur ein Teil des großen Spieles „Teile und herrsche“.

Wir erfahren, was es mit den seltsamen Zuneigungsschüben zwischen Donald Trump und „Little Rocket Man“ Kim Jong-un auf sich hat, warum gerade die muslimischen Rohingyas in Myanmar die Lieblinge der internationalen Pressenutten sind, wie das Ende des Ölzeitalters sich an der saudisch-iranischen Front darstellen wird und vieles mehr.

Als ganz großes aktuelles Pulverfass auf der Welt identifiziert Müller die Megablase China. Auch wenn das Corona-Virus damals noch lange kein Thema war, mit diesem Buch im Hinterkopf kann sich jeder selbst zum Aufstechen dieser Blase mittels dieser Pandemie seine Gedanken machen.

Müller präsentiert eine Menge Pulverfässer auf der Welt, die alle das Zeug dazu haben, den ganz großen Crash auszulösen. Was ihn aber auszeichnet, ist seine Ruhe: Die große Wirtschaftskernschmelze muss uns nicht umbringen, wir können sie auch als Chance nützen!

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