Die Stoakogler spielen noch immer „very good“

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Die Stoakogler spielen noch immer „very good“

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Als sich die Stoakogler aus Gasen im steirischen Bezirk Weiz 1968, also vor nun fast schon 50 Jahren, zu einer Volksmusikanten-Band formierten, war gerade die Beat-Musik en vogue und die halbe Welt war den Klängen aus England verfallen.

Ein Bericht von Leo Walch

Doch es gab auch noch die andere Hälfte, die stur wie ein hinlänglich bekanntes gallisches Comic-Dorf, ihre eigenen volksverbundenen Rhytmen pflegte und hörte. Dabei handelte es sich zwar um gerade keine zeitgemäße, aber um eine immerwährende Musik.

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Zu diesen Pflegern des Althergebrachten gehörten neben den drei Willingshofer-Brüdern Fritz, Hans und Reinhold, also den Stoanis, auch das Edler-Trio, ebenfalls aus der Steiermark, das in der Besetzung steirische Harmonika, Klarinette und Posaune spielte und im Land hoch angesehen war.

Ihre Musik begeisterte auch die Stoanis, die sie willig in sich aufnahmen und im Laufe der Jahre verfeinerten. Bereits 1969, ein Jahr nach der Gründung, stellte der steirische Radio-Moderator Peter Girn begeistert fest: „In der Gasen drin, da sind a paar Buam, die spielen klass miteinand.“

„Legenden der Volksmusik“

Dies war eine Aussage, die noch heute Gültigkeit hat. Auch wenn sich die Stoanis, die im Hauptberuf immer Bergbauern waren, vor einigen Jahren aus dem Musikgeschäft, dem permanenten Tingeln zurückgezogen haben, so sind sie noch immer auf vielen Bühnen präsent. Heute suchen sie es sich allerdings aus, wo sie auftreten und nehmen nur noch große Ereignisse wie Galas, Specials oder besondere Anlässe wahr.

So ein Anlass war auch die Gala „Legenden der Volksmusik“ in der Steiermark, wo ich die drei Stoakogler-Brüder getroffen habe. Eigentlich waren sie ab 1993 immer zu viert im Einsatz gewesen, sozusagen mit einem Ehren-Bruder, dem Franz Böhm, der ausnahmsweise kein hauptberuflicher Bergbauer war, sondern als Vizeleutnant beim Bundesheer Dienst verrichtete, wenn er nicht musizierte.

Weltweiter Megahit „Steirermen san very good“

Ihre Ohrwürmer wie „Mama, heut brauch ma koan Pyjama“ oder „Looking for Freibier“ kennt jeder, doch mit dem Hit „Steirermen san very good“, den die oberösterreichische Schlagerkomponistin Hanneliese Kreissl-Wurth für sie geschrieben hat, haben sie sich weltweit in die Herzen von Millionen von Menschen gespielt.

Und Millionen von Menschen – weltweit – kennen die Stoakogler auch. Im Zentrum ihres Heimatortes entstand in den 1990er-Jahren auch das „Stoani-Haus“, wo ihr fast 50-jähriges musikalisches Wirken rückblickend zur Schau gestellt ist.

Ausflugsziel: Stoani-Haus in Gasen am 26.10.2017

Zu sehen gibt es dort für ihre Fans auch viel Privates – wie ihre alte Bauernstube oder ihre alte Schulbank, außerdem sind dort auch alle Auszeichnungen, Tournee-Erinnerungen und Wettbewerbssiege ausgestellt.

Nun haben auch die Stoani-Fans unter den „Wochenblick“-Lesern Gelegenheit das Haus zu besichtigen, denn am 26. Oktober fahre ich mit einem Bus und allen, die mit mir mitreisen wollen, nach Gasen, wo wir nicht nur das Stoani-Haus anschauen, sondern wo die drei Musikanten, mit denen ich schon seit 35 Jahren befreundet bin, für uns auch aufspielen werden. Anmeldungen bei Kastler-Reisen in Ottensheim, Tel: 07234/82 32 30.

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