Dubiose Helferin sorgte für Ermittlungen

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Nach Einsatz rumänischer Pflegerin verging Linzerin das Lachen:

Dubiose Helferin sorgte für Ermittlungen

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Die Knappheit an Pflegern und Betreuern auch in Oberösterreich, führte dazu, dass sich viele dubiose Gestalten in diesem Metier tummeln und damit denen, denen sie eigentlich helfen und zur Hand gehen sollten, Ärger, Schmerz und Leid bescheren.

Von Kurt Guggenbichler

Dank ihrer 24-Stunden-Betreuerin könne eine ältere Frau wieder lachen, konnte die Linzerin Michaela Schäffer unlängst in einer Tageszeitung lesen. Auch Frau Schäffer (56) hatte eine Betreuerin gehabt, doch das Lachen ist ihr seither gründlich vergangen. Sie hatte die Helferin auch nicht für sich selbst gebraucht, sondern für die Pflege ihres von Geburt an schwerstbehinderten Sohnes Sven (22). Weil aber die Betreuerin Maria M., eine Rumänin, Sven lieblos behandelt hätte, trennte sich Schäffer von ihr, was aber nicht der einzige Grund war. Daraufhin schwärzte Maria ihre ehemalige Arbeitgeberin bei den Sozialvereinen wegen Sozialbetrugs an, was zurzeit Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen ist. Für Schäffer ist dies ein reiner Racheakt der Rumänin, um sie für den Rauswurf in Misskredit zu bringen.

Ansinnen abgelehnt

Als wäre ihr Leben durch die Rundumbetreuung für ihren Sohn nicht schon schwer und kompliziert genug. Maria M. hatte sich bei Michaela als Chefin einer Agentur für die Vermittlung von Pflegekräften vorgestellt, sich dann aber gleich selbst als 24-Stunden-Hilfe angeboten, weil sie dringend Geld brauchte. Die für die Anstellung notwendigen Papiere, die Schäffer für die Anmeldung der Rumänin benötigte, hätte diese aber bis zuletzt nicht zu erbringen vermocht, betont Michaela. Stattdessen habe Maria M. ihr den Vorschlag unterbreitet, die Betreuungstätigkeit auf den Namen einer anderen Rumänien anzumelden und legte auch E-Card und Personalausweis einer dafür in Frage kommenden Frau vor (Name der Red. bekannt).
“Darauf habe ich mich aber nicht eingelassen”, betont Schäffer, die Maria M. von diesem Augenblick an mit anderen Augen betrachtete. Auch die gebürtige Bosnierin Edina Djedovic, Schäfers derzeitige Pflegehilfe für Sven, hält Maria M. für eine zweifelhafte Person, die überhaupt kein pflegerisches Gespür besitze.

“Ziemlich schlimm”

Edina kann es beurteilen, weil sie zuvor 23 Jahre lang als Pflegehelferin in Hartheim tätig war und bei Schäffer auch mit Maria M. zusammenarbeitete. Sie findet es auch “ziemlich schlimm”, was die Rumänin so aufgeführt hat. Daher musste sie Schäffer auch feuern, die danach aber entsetzt feststellte, dass plötzlich viele USB-Sticks, ein Foto-Apparat, eine Video-Kamera und auch Kleidung in ihrem Haushalt fehlten (es gilt die Unschuldsvermutung).

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