Es gibt schon lange keine echten Tabus mehr

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Es gibt schon lange keine echten Tabus mehr

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Von Bayern zu Dortmund, von Rapid zur Austria oder von Blau-Weiß Linz zum LASK: Vereinswechsel, die früher undenkbar oder zumindest von schweren Protesten begleitet waren, sind heute gang und gäbe.

Aktuellstes Beispiel: Blau-Weiß Linz Manager Roland Arminger, von dem jetzt ein pikantes Schreiben, das dem „Wochenblick“ zugespielt wurde, aufgetaucht ist – eine Bewerbung, mit der Arminger zuvor ausgerechnet an den Stadtrivalen LASK andocken wollte.

Pikant: Blau-Weiß Linz-Manager wollte zuvor beim LASK „andocken”

Nur mehr wirklich hartgesottene Fans nehmen Vereinswechsel von einem Stadtrivalen zum anderen (noch) übel. Auch im Fall von Blau-Weiß Linz Manager Arminger geben die Anhänger Entwarnung, denn wie die Vergangenheit zeigt, sind derlei Wechsel durchaus üblich. LASK und der ehemalige SK VOEST tauschten bereits in den 1980er- und 1990er-Jahren oft Trainer und Spieler untereinander aus, der damalige Teamtormann Klaus Lindenberger etwa – eine LASK-Ikone – wechselte damals zum Werksklub, ohne dass in Linz die Autos brannten.

Der derzeitige Blau-Weiß Linz Sportdirektor David Wimleitner verdingte sich ehemals ebenfalls als LASK-Tormann, bei den jetzigen Blau-Weißen ist bzw. war die halbe Mannschaft mit einer LASK-Vergangenheit bestückt.

Proteste wegen „fahnenflüchtigen” Spielern

Auch die Anhänger von Ried und LASK sind sich alles andere als grün, einem fast schon üblichen Spielerwechsel zwischen Linz und Ried tut das aber keinem Abbruch. In Deutschland hingegen kommt es immer wieder zu richtig heftigen Protesten wegen „fahnenflüchtigen” Spielern.

Und in Österreich? Bei uns ist es vielmehr ein Zeichen von Normalität, dass munter hin- und hergewechselt wird. Fußball ist nur (mehr) Business, und – auch wenn das so mancher Anhänger immer noch nicht glauben will: Die heimischen Bundesliga-Klubs sind allesamt längst keine Vereine mehr, sondern GmbHs mit entsprechenden knallharten Wirtschaftsregeln. Für Sentimentalitäten bleibt da kein Platz.

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