Forschungserfolg: Allergien abstellen

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Forschungserfolg: Allergien abstellen

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Forscher der MedUni Wien haben es geschafft, Allergene an körpereigene weiße Blutkörperchen zu binden. Dadurch soll bei einem zukünftigen Kontakt mit den Allergenen eine Toleranzreaktion aufgelöst werden. Dadurch könnte es künftig möglich sein, Allergien durch eine Impfung mit körpereigener Zellen zu verhindern. Sogar noch vor dem Auftreten der Allergie.

Aber wie?

Das Prinzip dahinter ist schnell erklärt: Die weißen Blutkörperchen mit den jeweiligen Allergenen schlummern im Körper und werden erst bei Kontakt mit etwa Gräserpollen aktiviert, um allergische Reaktionen zu verhindern.

Schnupfenmittel schon wegwerfen?

Nein, sagt Thomas Wekerle, Experte Transplantationsimmunologie an der MedUni Wien: „Die nachhaltige Wirkung erweckt Hoffnung auf unsere Vision eines lebenslangen Schutzes vor Allergien mit nur einer einzigen Impfung. Für einen Einsatz in der Klinik ist es aber noch viel zu früh.” Es bedürfe noch jahrelanger Studien. Generell ginge es aber zuerst um Risikogruppen. Zum Beispiel Kinder von Allergikern, um zu verhindern, dass die Allergien zum Ausbruch kommen, damit schwere Folgen wie etwa Asthma ausbleiben.

Jeder Fünfte niest

Zumindest ein Lichtblick für jeden Fünften Österreicher. So viele leiden derzeit an Allergien. Tendenz steigend. „Es beginnt oft mit einem Heuschnupfen, führt aber sehr oft zu Asthma und kann bis hin zu lebensbedrohlichen Symptomen führen”, erläutert der Allergieforscher Rudolf Valenta. Deshalb sei die Früherkennung und Behandlung gerade so wichtig. Die neuen Erkenntnisse könnten dabei mithelfen, die Zellen für Allergien noch stärker zu immunisieren und tolerant zu machen.

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