Haimbuchner setzt auf Bodenständigkeit für die FPÖ Oberösterreich

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Nach Ibiza-Affäre

Haimbuchner setzt auf Bodenständigkeit für die FPÖ Oberösterreich

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Manfred Haimbuchner, Chef der FPÖ Oberösterreich und Landeshauptmann-Stellvertreter, versteht nicht, warum Kickl den Posten als Innenminister räumen musste. Trotzdem möchte Haimbuchner lieber über die Zukunft Oberösterreichs sprechen und nicht erneut das Ibiza-Video kommentieren müssen.

Bei der Pressekonferenz am Dienstag präsentierte Haimbuchner den Nachfolger als Sicherheits-Landesrat Wolfgang Klinger. Der Bürgermeister von Gaspoltshofen, Unternehmer und Nationalratsabgeordnete folgt Elmar Podgorschek nach. Dieser reichte seinen Rücktritt ein, da er den politischen Gegnern keinen Vorwand liefern wollte, sich erneut auf die gute Regierungsarbeit der FPÖ in Oberösterreich einzuschießen.

In OÖ geht Zusammenarbeit mit ÖVP weiter

Nachdem Landeshauptmann Thomas Stelzer den Fortgang der erfolgreichen Zusammenarbeit ÖVP-FPÖ in Oberösterreich bestätigte, bekräftigte diesen Weg Haimbuchner gestern erneut. Das „Ibiza-Video“ hätte auf Oberösterreich keinen Einfluss. Hier gelte es für die Menschen zu arbeiten, die mit der Arbeit der ÖVP-FPÖ-Landesregierung sehr zufrieden seien.

Als Haimbuchner am Freitag das Strache-Video sah, traf ihn das „persönlich und politisch“ sehr. Ein solches Verständnis von Demokratie sei aber abzulehnen, „ganz gleich, ob das eine Prahlerei oder eine besoffene Geschichte“ war. Generell dürfte Haimbuchner kein großer Fan einer abgehobenen Politik sein und so sagte er zum Stil der oberösterreichischen Freiheitlichen: „Bodenständigkeit ist besser als High Life.“

Haimbuchner verurteilt „Sittenbild“

Für Oberösterreich könne Haimbuchner dubiose Großspenden für seine Partei ausschließen. Auf die Frage, ob sein „langjährigerer Wegbegleiter“ Heinz-Christian Strache künftig eine Funktion in der FPÖ übernehmen sollte, antwortete Haimbuchner unmissverständlich: „Nein.“ Bereits am Samstag reagierte Haimbuchner in einer ersten Stellungnahme auf Facebook und prangerte ein im Ibiza-Video zum Ausdruck gekommenes „Sittenbild“ an, „das nicht im Einklang mit den hohen Maßstäben steht, die wir Freiheitliche an uns selbst anlegen.“

 

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