Heimische Fußballklubs mit Onlineluft nach oben…

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Sportlich läuft es für die großen Fußballvereine aus Linz, Wels und Steyr ganz gut – aber haben sie auch in Sachen Online-Auftritt ihre Hausaufgaben gemacht? Einige sind wirklich gut unterwegs, andere hecheln der Entwicklung hinterher. Ein Rundblick.

Mindestens so wichtig wie die Leistung am Sportplatz ist für die auf Profi- und Halbprofibasis agierenden oberösterreichischen Fußballvereine auch der Auftritt in den sozialen Medien und im Internet.

Die Facebook- und Internet-Aktivitäten von LASK & Co. auf dem „Wochenblick“-Prüfstand

Speziell Facebook ist ein extrem wichtiger Multiplikator, den aber leider nicht alle richtig nutzen. Richtig dick da ist hier der LASK mit 33.473 „Gefällt mir”-Angaben und durchschnittlich 175 Interaktionen (Reaktionen, Kommentare und geteilte Inhalte) pro Posting.

Klar dahinter der ewige Rivale SV Ried, der es auf 18.857 Likes bringt. Anzahl der Interaktionen pro Eintrag: 97. Auf weniger als ein Drittel Zuspruch kommt der Linzer Lokalrivale des LASK: Der FC Blau-Weiß Linz schart knapp 11.000 Freunde hinter sich, jeder Beitrag zieht beim Erstligisten 74 Interaktionen nach sich – klar weniger als in Ried oder beim LASK. Auch bei der Posting-Frequenz hat der LASK mit 32 Einträgen pro Woche die Nase klar vorne.

Auf Facebook kaum präsent

Unter ferner liefen rangieren die beiden Welser Großklubs: Mit 1.936 bzw. 1.569 Likes sind sowohl der FC Wels als auch WSC/Hertha im sozialen Medium Nr. 1 kaum präsent. Beim FC Wels wurden im beobachteten ein­wöchigen Zeitraum gerade mal zehn Einträge getätigt, die überschaubare 164 Reaktionen hervorriefen.

Den Facebook-Spielbericht vom Spitzenmatch gegen ASKÖ Oedt likten gerade mal sechs Facebook-User… Nichts für ungut, aber jede hübsche Zwanzigjährige hat auf Facebook mehr Zuspruch…
Der SK Vorwärts Steyr verfügt zwar über immerhin fast 4.000 „Freunde”, recht aktiv wird der Facebook-­Account aber in der Eisenstadt ebenfalls nicht betrieben (zehn Einträge/Woche).

Online-Facelifting für LASK

Ein ähnliches Bild bietet sich bei den Homepages der Klubs… Der LASK ist heuer nicht nur in die Bundesliga aufgestiegen, sondern hat sich auch gleich ein Online-Face­lifting verpasst: Sehr rund, klar und modern kommt die neue Seite www.lask.at daher. Äußerst gelungen ist die „Social Wall”, auf der alle Aktivitäten in den sozialen Medien gebündelt und auf einen Blick erkennbar sind.

Das Stadionprogramm (als pdf) hat ebenso wie „LASK TV” einen eigenen Kanal – perfekt umgesetzt, besser geht‘s kaum. Im Online-Shop warten 39 Artikel – top!
Ebenfalls recht gefällig und umfangreich: Die Internetseite des SV Ried, wobei die starke und (zu) große Präsenz der Sponsorenlogos und Werbebanner billig wirkt. In den Menüpunkten der Rieder Seite werden alle Pflichtpunkte bemüht, aber überraschungsfrei abgearbeitet. Der Onlineshop umfasst zwölf Artikel – nett, aber bestenfalls Pflichtprogramm.

Menüführung und Optik schreien förmlich nach einem Update

Ein Problem, das auch die Seite des FC Blau-Weiß Linz hat. Diese wirkt zwar ordentlich und aufgeräumt, vermittelt aber wenig Dynamik und Interaktion, Menüführung und Optik schreien förmlich nach einem Update. Online-Shop gibt es gar keinen – dafür aber den Hinweis auf die „analoge” Filiale eines Sportartikelhändlers.

Der SK Vorwärts Steyr setzt ebenfalls noch auf die klassische Homepage alter Schule ohne dynamische Menüführung oder Bildsequenzen. Es ist zwar alles da, aber neugierig macht diese Seite nicht. Und die Internetauftritte der beiden Welser Klubs? Uff! Der FC Wels ist mit seiner Seite im vorigen Jahrtausend stecken geblieben – Menüführung und Optik erinnern an die späten 1990er-Jahre. Erschreckend für einen Verein, der die Fühler mittelfristig in Richtung Regionalliga und Erste Liga ausstrecken will. Jungs, da geht mehr!

Der Lokalrivale WSC/Hertha hat mit dem Start seiner neuen Internet-Seite im August den Absprung aus der Vergangenheit zwar geschafft, allzu weit gehüpft ist man aber dennoch nicht: Auch der neue Auftritt vermittelt eher alte Schule als Dynamik des 21. Jahrhunderts. Wels hat – zumindest, was das Internet betrifft, noch einen sehr weiten Weg in höhere Sphären.

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