Hohe Lebensqualität ist immer noch starker Magnet

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Nach Krems an der Donau ist Wels begehrteste Wohnstadt bei jungen Leuten

Hohe Lebensqualität ist immer noch starker Magnet

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In Wels müsste man sein, könnten neuerdings viele Nicht-Welser seufzen, weil – im Hinblick auf die demografische Entwicklung – nur noch Krems eine attraktivere Wohnstadt für junge Menschen sei. Auch die Älteren fühlen sich in Wels gut versorgt, wo pro 1000 Einwohner fast drei Arztpraxen zur Verfügung stehen.

von Kurt Guggenbichler

„Die Welser dürfen sich glücklich preisen – das Schlagwort von der Unbewohnbarkeit der Städte hat ihren liebenswerten Ort noch nicht erreicht.“ Dies habe ich vor 31 Jahren in meinem mittlerweile vergriffenen Buch über Wels geschrieben, doch die darin getroffene Feststellung gilt heute mehr denn je: Nach dem aktuellen Zukunftsranking, das alljährlich von der Beratungsfirma Pöchhacker Innovation Consulting erstellt wird, zählt der Raum Wels (8. Rang) zu den Top-Ten-Regionen Österreichs. Im Bundeslandranking liegt er sogar auf dem sechsten Platz.

In der jüngsten Studie beeindruckt Wels mit seiner demografischen Entwicklung und punktet vor allem mit der hohen Geburtenrate sowie mit einem der höchsten Anteile an jungen Erwachsenen, die 19,62 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.

Gerade in den letzten jahren gab es einen starken Zuzug an jungen Leuten, was darauf schließen lässt, dass das bekannt gute menschliche Klima in Wels nach wie vor ein Magnet ist. In puncto demografischer Entwicklung liegt nur noch Krems an der Donau vor Wels, vermutlich wegen der Fachhochschule.

Doch auch in der oö. Messe- und Schulstadt lässt es sich offenbar nach wie vor gut leben, in vielerlei Hinsicht. Und die Welser Bevölkerung steht nur mit 430,14 Euro pro Bewohner in der Kreide. Das sei der zweitniedrigste kommunale Schuldenstand österreichweit, heißt es dazu aus dem Rathaus, wo man sich auch über eine sehr hohe Arbeitsplatzdichte freut.

Die Arbeitsplätze könnten sogar noch mehr werden, weil „wir noch Potential für Unternehmensgründungen haben“, wie Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (ÖVP) versichert.
Auch Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) verweist auf die dynamische Wirtschaftsentwicklung der Stadt und auf ihre Lebensqualität. Zu dieser tragen preisgünstige Wohnungen mit durchschnittlichen Nettomieten von 9,50 Euro pro Quadratmeter bei, wie auch „immowelt.at“ bestätigt.

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