Jagdkommando soll "deutlich verstärkt" werden

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Jagdkommando soll "deutlich verstärkt" werden

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Was kommt denn da? Kaum hörbar schwebt das Hercules-Transportflugzeug des Bundesheeres bei Schöring über den Attersee ein. In nur 350 Metern Höhe ist sie im strahlend blauen Jagdkommando soll "deutlich verstärkt" werden 2Mittagshimmel gut zu sehen. Was mag das Militär hier wollen, fragen sich die Menschen, die gerade auf Bänken am Ufer des Sees sitzen und die Septembersonne genießen. Als die olivgrüne Propellermaschine an Weyregg vorüberzieht, springen plötzlich sechs bis an die Zähne bewaffnete Soldaten mit Fallschirmen aus dem Heck der C 130 und sinken schnell dem Wasser entgegen.

Saubere Landung

Kurz bevor sie in den See eintauchen, entledigen sie sich per Knopfdruck ihrer Schirme. Danach machen sie sich sofort an die Suche nach ihrem ebenfalls mit Fallschirmen abgeworfenen Schlauchbootpaket. Dieses hatte das Flugzeug kurz vor dem Ausstieg der Soldaten durch die geöffnete Heckklappe veJagdkommando soll "deutlich verstärkt" werden 1rlassen. Die Soldaten bekommen das im Wasser treibende Bootpaket schnell zu fassen. Sie hantieren ein wenig mit dem daran hängenden Pressluftgerät und das Paketknäuel bläst sich zu einem veritablen Schlauchboot mit Motor auf. Mit dem nun einsatzbereiten Wasserfahrzeug sprinten die Soldaten dann ihrem Einsatzziel entgegen – im Ernstfall.

Heiße Einsätze

Doch bei diesem, im Herbst 2015 durchgeführten Unternehmen am Attersee handelt es sich nur um eine Übung der Kampfschwimmer des Jagdkommandos, einer Elitetruppe des Bundesheeres. Diese österreichische Spezialeinheit soll jetzt personell „deutlich verstärkt“ werden, wie Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil Jagdkommando soll "deutlich verstärkt" werden 3(SPÖ) angesichts der Terrorbedrohung angekündigt hat. Denn auch Österreich ist terrorgefährdet und das Jagdkommando zweifellos ein geeignetes Instrumentarium, „wenn die Kacke einmal am Dampfen ist“ wie ein Angehöriger dieses Verbandes salopp erläutert. Zum Einsatz kommt seine Einheit natürlich immer nur dort, wo die Politik sie hinbeordert wie seinerzeit nach Lybien. Als im Februar 2011 der „Arabische Frühling“ eskalierte, war es notwendig, das Personal der österreichischen Botschaft in Tripolis und 30 weitere österreichische Staatsbürger aus diesem Bürgerkrieg zu evakuieren.

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