Jeder Schimpanse kann ein Steak braten…

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Jeder Schimpanse kann ein Steak braten…

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…behauptet Max Stiegl, der Betreiber des angeblich besten Restaurants im Burgenland,  doch so einfach ist die Sache nicht. Es mag schon sein, dass für Stiegl das Steak brutzeln eine leichte Übung ist, alle anderen jedoch könnten dabei noch jede Menge falsch machen. Zu befürchten, ist, dass auch in der heurigen Grill-Saison wieder viel Fleisch auf den Rosten verkohlen wird. Daher hier einige Richtigmacher-Tipps vom „Wochenblick“, damit das Steak optimal gelingt.

1.    Der Grillerfolg beginnt beim Einkauf: Achten Sie darauf, woher das geschlachtete Rind stammt, womit es gefüttert wurde, um welches Teilstück es sich handelt und welche Reifung das Fleisch hat.
2.    Lassen Sie die Steaks auf die richtige Stärke zuschneiden. Zwei Zentimeter sind Minimum, drei Zentimeter sind besser, vor allem bei einem Rumpsteak oder Rib-Eye-Steak. Sind die Scheiben dünner, werden sie hart.
3.    Zwei Stunden vor dem Grillen sollte das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen werden. Denn zimmerwarme Fleischfasern geben sich am Rost deutlich entspannter: Das Fleisch ist spürbar saftiger und zarter im Biss.
4.    Bevor das Fleisch auf den Grill kommt, sollte es abgetupft und seine Oberfläche mit etwas Öl massiert werden. Das gibt Gewürzen eine bessere Haftung und das Steak klebt nicht am Rost fest. Fettränder sollten vom Fleisch nicht entfernt, aber zurechtgestutzt werden, damit es zu keiner unerwünschten Flammenbildung kommt.
5.    Nun setzt die individuelle Steak-Zubereitung ein. Manche schocken ihr Steak gleich mit extremer Hitze, um es dann sanft nachgaren zu lassen, andere machen es umgekehrt. Dritte wiederum brutzeln es so lange, bis es den gewünschten Zustand erreicht hat.
6.    Ob man mit Gas oder mit Holzkohle grillt ist egal. Das Fleisch erhält so oder so seinen wunderbaren Röstgeschmack. Viel entscheidender ist der Rost: Roh- oder Gusseisen sind besonders wärmeleitende Materialien.
7.     Die richtige Garstufe ist Geschmackssache. Doch mehr als „medium well“ ist unter Steakliebhabern verpönt. Um beim Garen keinen Saft zu verlieren sollte zum Wenden immer die Grillzange verwendet werden!
8.    Nachdem das Steak fertig gebrutzelt ist, sollte es in eine Folie gewickelt werden und an einem warmen Ort noch 15 Minuten rasten.
Fazit: Ein Steak richtig zu braten ist also gar nicht so leicht. Schimpansen werden dafür vermutlich nicht geeignet sein!

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