Jetzt sind Stadt und Land am Zug

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Jetzt sind Stadt und Land am Zug

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Exklusiv im „Wochenblick“ übte Springreit-Legende Helmut Morbitzer, der Veranstalter von 25 Jahren CSIO Linz, Kritik an den Förderungssystemen.

„Ich bin dafür, dass das Sportland das Tennis Ladies subventioniert und auch, dass ein Fußball-Stadion gebaut werden soll. Aber man muss auch an die anderen Veranstalter denken“, sagte der amtierende Landesmeister, der eine eindrucksvolle Bilanz vorlegt…

Internationales Pferdeturnier in Linz „wackelt” wegen Förder-Wirrwarr

Stolz blickt Morbitzer auf 40 Jahre Linzer Pferdefestival zurück: 100.000 Pferde gingen seit 1977 über den Linzer Parcours, die Fans erlebten Top-Ritte von Ersatz-Olympia-Sieger Hugo Simon, Weltcupsieger Thomas Frühmann oder die Legende Willi Melliger, aber auch Shows wie jene von Mireille Mathieu oder Christina Stürmer… „Nebenbei“ wechselten 50 Millionen Euro in Form von Umwegrentabilität den Besitzer. Aber das Pferdefestival steht vor einer großen Prüfung: „2018 stehen sogar 15 Turniere, darunter das CSIO auf der zweiten Stufe der Pferdewelt und ein Dressur-Turnier auf dem selben Vierstern-Niveau, auf dem Kalender. Wir können aber nur weitermachen, wenn Stadt und Land voll mitziehen“, sagt der frischgebackene Landesmeister.

Linz braucht wieder mehr Show

„Die Würfel müssen jetzt fallen. Wir müssen für die Herbst-Tour die Veranstaltungshalle sanieren, brauchen eine Überdachung und Erneuerung des Dressurplatzes, um ein geordnetes Abreiten dort zu gewährleisten.

Auf diesem Viereck soll dann 2018 das erste Viersterne-CDI in Szene gehen“, sagt Morbitzer, der beim Besuch bei Hauptsponsor Albert Sprehe folgende Info erhielt: „Ich setze auf Linz, will dort noch besseren Sport – auch in der Dressur – fördern. Dazu braucht Linz wieder mehr Show und ein gutes Flutlicht. Wenn Stadt und Land bereit sind, dann bin ich auch gewillt, das Linzer Pferdefestival zu fördern“, sagte der Deutsche.

Es steht viel auf dem Spiel

Dieses Signal der öffentlichen Hand ist umso mehr notwendig, da der russische Sponsor Kap-Jumping aus dem letzten Jahr 75.000 Euro schuldig blieb. „Wir können nur umbauen und dafür einen Bankkredit erbitten, wenn wir das Ja der öffentlichen Hand haben“, so Morbitzer, der ein Zeitlimit bis Ende August hat und dem noch etwas aufstößt: „Die Tennis Ladies haben nun extra den Namen Linz hinzugefügt – wir heißen seit 40 Jahren Linzer Pferdefestival.“

Es steht viel auf dem Spiel – nicht nur sportlich, sondern auch für die lokale Wirtschaft wie Hotellerie, Gastronomie und Geschäfte… So werden im Jahr 2017 beim Linzer Pferdefestival URC St. Georg fast 1,9 Millionen Euro an Umwegrentabilität erzielt, über 40 Jahre hinweg waren es in Summe sogar knapp 50 Millionen Euro.

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