Kämpfer für Europa: Serbisch-orthodoxe Ehrung für Viktor Orban

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Auch Djokovic erhielt Auszeichnung

Kämpfer für Europa: Serbisch-orthodoxe Ehrung für Viktor Orban

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  • Orban erhält christliche Höchstehrung
  • Serbisch-orthodoxer St. Sava Orden
  • Für seinen Kampf um die Seele Europas
  • Ohne Einheit der Christen verloren
  • Jährliche Konferenz zur Christenverfolgung
  • Christen-Welt-Hilfe für verfolgte Menschen
  • Ohne NGOs und UNO
  • Orban warnt vor Massenmigration
  • Größte Gefahr für Europa
  • Christenverfolgung kein EU-Thema
  • Donald Trump lobt Orban-Bemühungen

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Ungarns Premier Viktor Orban wurde nun mit dem Goldenen St. Sava Orden geehrt, der höchsten Auszeichnung der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Patriarch Porfirije sagte anlässlich der Überreichung, Orban sei ein einzigartiger Staatsmann in Europa, der „für die Seele Europas kämpft“ und dessen Worte andere, einschließlich der Serben, Beachtung schenken. Die Ehrung Orbans erfolgte in Anerkennung seiner Bemühungen um die Verteidigung des Christentum in ganz Europa, die Förderung christlicher Werte und seines persönlichen Beitrags zur Freundschaft zwischen den ungarischen und serbischen Nationen. 

…Krieg um die Seele Europas

Orban erklärte, er sei stolz auf die Auszeichnung. „Wir sind friedliche Menschen, wir wollen Frieden, aber es findet wirklich ein Krieg um die Seele Europas statt – und ohne die Einheit der Christen, einschließlich der Orthodoxie, können wir diesen Kampf nicht gewinnen“, sagte er anlässlich seiner Ehrung. Der Heilige Sava (1174-1236) ist Gründer der selbständigen Serbisch-Orthodoxen Kirche. Der nach ihm benannte Verdienstorden geht an weltliche und kirchliche Personen für besondere Verdienste. Diese Ehrung erhielten u.a. der serbische Tennisstar Novak Djokovic, der wegen seiner Ablehnung der Covid-19-Genspritze von der internationalen Sportwelt geächtet wurde. Der vormalige russische Präsident und Premier, Dmitri Medwedew, heute Vize- Vorsitzender des Russischen Sicherheitsrats. Ebenso der Schauspieler Karl Malden, der serbische Wurzeln hat und über die US-TV-Serie „Die Straßen von San Francisco“ bekannt wurde.

Massenmigration größte Bedrohung

Orban setzt sich seit langem für Christen ein, einschließlich der jährlichen Ausrichtung der Konferenz über Christenverfolgung in Budapest und seit 2017 mit einem Direkthilfsprogramm für verfolgte Christen in der ganzen Welt. Er betrachtet Ungarn als Bollwerk gegen Christenverfolgung. Auch wenn sich viele Menschen in Europa vom Christentum abkehren…„die Ungarn sind überzeugt, christliche Werte führen zu Frieden und Glück und deshalb heißt es in unserer Verfassung, der Schutz des Christentums ist die Pflicht des ungarischen Staates“, sagte Orban anlässlich einer Konferenz. Er bezeichnete seit 2015 wiederholt die Massenmigration in Europa als Hauptbedrohung für das Christentum. 

EU ignoriert Christenverfolgung 

Er wies darauf hin, dass Christen die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe der Welt seien. „Eine mysteriöse Kraft verschließe aber den Mund europäischer Politiker und lähme ihre Arme. Christen dürfen nie allein genannt werden, sondern nur zusammen mit anderen Gruppen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.“ Das beklagte auch Ungarns Außenminister Peter Sziijárto wiederholt. Selbst auf höchster EU-Ebene gebe es eine Voreingenommenheit gegenüber Christen. Jedes Mal, wenn er das Thema „Christenverfolgung“ bei EU-Ministertreffen anzusprechen versuchte, habe man ihn dafür gerügt – er solle doch besser von „religiösen Minderheiten“ sprechen.

Ungarische Direkthilfe an verfolgte Christen

Auf Initiative Orbans wurde 2017 auch das Programm „Ungarn hilft“ gegründet, mit dem Ziel, christlichen Gemeinden zu helfen, die unterdrückt werden. Ungarn gewährt dabei Direkthilfe und geht dabei nicht über NGOs oder die UNO. Bisher wurden aus dem Programm knapp 24 Millionen Euro an Christen in der ganzen Welt bereitgestellt – darunter fünf Länder im Mittleren Osten und zwei aus der Sub-Sahara-Region, wo Christen oft massiv unter Druck stehen. Ex-US-Präsident Donald Trump schickte Orban damals eine Grußbotschaft, in der er die Bemühungen des ungarischen Premiers im Sinne der Religionsfreiheit lobte.

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