Humanitäre Krise: Russische Trucker ohne Geld und Essen in Europa gestrandet

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Gestrandete russische Lkw-Fahrer auf Rastplätzen haben Angst vor Übergriffen

Humanitäre Krise: Russische Trucker ohne Geld und Essen in Europa gestrandet

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Russische Lkw-Fahrer befinden sich auf einem Spießrutenlauf. Vor allem auf ihren Routen durch Deutschland sind sie mit offenen Anfeindungen und gar Übergriffen konfrontiert. Viele von ihnen haben Angst, weil sich auf ihren Lkw’s russische Kennzeichen befinden. Aber nicht nur das, aufgrund der Sanktionen wurden Tankkarten und Kreditkarten gesperrt. Sie können sich nicht mehr versorgen. Es ist eine Katastrophe!

Die Berichte über gestrandete russische Lkw’s häufen sich. Vor allem in Deutschland, etwa am Kieler Ostuferhafen, aber auch auf anderen deutschen Raststätten entlang der Autobahnen sind sie offener Diskriminierung und sogar Übergriffen ausgesetzt. Laut Berichten müssen sie nachts sogar ihre Kennzeichen abschrauben, um sich zu schützen. Auch zu Polizeieinsätzen sei es auf deutschen Rastplätzen mittlerweile gekommen. Russische Lkw-Fahrer, die oft seit Jahren für europäische Speditionen tätig sind und gute Arbeit geleistet haben, werden nun aufgrund ihrer Nationalität oder eben nur wegen ihres Kennzeichens angefeindet.

Weitreichende Krise: Gesperrte Tankkarten und Kreditkarten

Durch gesperrte Tankkarten ist für die Lkw-Fahrer an ein Weiterkommen nicht zu denken, wie Berichte aus Deutschland zeigen. Europaweit sitzen die Fahrer fest. Durch die erlassenen Russland-Sanktionen sind die Probleme noch viel weitreichender. Hier bahnt sich eine enorme Versorgungsnotlage und Katastrophe an. Viele der Russen können auf ihre Kreditkarten nicht mehr zugreifen. Sie können kein Geld beheben. Die Lebensmittel sind knapp. Es ist eine humanitäre Krise, in der sich die russischen Fahrer befinden. Sie können sich nicht mehr versorgen und können nicht nach Hause. Sie sind nun auf Hilfe angewiesen.

Vor allem auf Twitter sind dazu viele Einträge zu finden. Hier sprechen sich viele User gegen Diskriminierung aus und rufen zur Hilfe für russische Fahrer auf:

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Zum Feindbild erklärt

Für viele der russischen Lkw-Fahrer wird diese Reise wohl noch eine endlos lange Tortur. Wer weiß, ob und wann sie nach Hause können. Die Solidarität mit ukrainischen Bürgern ist groß und umso größer ist im Gegensatz mittlerweile die offene Verachtung russischer Bürger. Sie sind zum Feindbild erklärt worden. Sie werden als “Aggressoren” und “Besatzer” beschimpft. Dieser menschlichen Tragödie sind gerade enorm viele Menschen ausgesetzt. Und das, weil sie Russen sind oder mit russischen Fahrzeugen unterwegs sind. Hierbei geht es nicht mehr um ihre Arbeitsleistung, ihre Haltung oder Schuld – hier geht es einfach um ihre Nationalität.

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