Kommentar: Weit ist der Weg ins Glück

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Kommentar: Weit ist der Weg ins Glück

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Notgedrungene, die im schönen Rieder Einkaufszentrum Weberzeile ein menschliches Rühren überkommt, müssen sich mit Geduld wappnen, ehe sie sich zu erleichtern vermögen.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Dringende Bedürfnisse

Diese Erfahrung machte jüngst auch ein Besucher, der sich zu ebener Erde, im Café Webers, einem opulenten Frühstück hingegeben hatte, weshalb sein Verdauungstrakt auch bald nach einem stillen Örtchen verlangte. In solchen Momenten, das darf man unterstellen, hält wohl ein jeder die Buchstaben „WC“ für die schönsten des Alphabets. Doch im Webers suchte der Gast vergeblich nach einer Doppel-Null-Kabine. Dabei sollte an solchen Rast- und Labstationen doch schnell aus der Welt geschafft werden können, was sich meist kaum lang verdrängen lässt. Schließlich gibt es Bedürfnisse, denen rasch nachgegeben werden muss.

Eklige Folgen vermeiden

Dafür gebe es einen Stock höher Gelegenheit, erfuhr der zappelnde Gast. Mit der Rolltreppe hoch gefahren, dann nach rechts abgebogen und schon wäre man da, weist eine hilfreiche Bedienung den Weg, der in drückenden Momenten allerdings schon ziemlich lang werden kann. Kam noch dazu, dass der Getriebene dann tatsächlich erst noch einen endlos erscheinenden langen Gang entlanglaufen musste, um den zentralen Orkus des Hauses zu erreichen, in dem er endlich  sein dringendes Geschäft verrichten konnte.

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