Kritik am Islam oder am Propheten endet immer häufiger tödlich

Die schockierende Enthauptung in Frankreich ist leider längst kein Einzelfall mehr

Kritik am Islam oder am Propheten endet immer häufiger tödlich

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Zigtausende gingen am Wochenende auf die Straße, um des im Pariser Speckgürtel brutal ermordeten Lehrers zu gedenken. Dieser musste das Eintreten für Meinungs- und Pressefreiheit in der Vorwoche mit seinem Leben bezahlen. Er war nicht der erste.

Ein 18-jähriger Tschetschene schritt zur Tat und köpfte den Lehrer Samuel Paty (47). Wie viele Franzosen war jener ein freisinniger Mensch. Ehe er in der Klasse einige Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed herzeigte, gab er Moslemkindern die Gelegenheit, den Klassenraum zu verlassen, um ihre religiösen Gefühle nicht zu verletzen.

Es konnte ihn ebenso wenig retten wie jene zwölf Mitarbeiter des Satire-Magazins „Charlie Hebdo“, die ein Dschihadisten-Duo im Jahr 2015 niedermetzelte, weil das Blatt – ästhetisch streitbare – Schmähbilder des Religionsgründers abdruckte.

Hemmschwelle zu roher Gewalt sinkt

Dabei ist die abscheuliche Tat nur die konsequente Fortführung dessen, was radikale Muslime schon länger fordern. Die Aufschrift „Köpft all jene, die den Islam beleidigen“ fand sich bereits 2006 auf Schildern von Demonstranten vor der dänischen Botschaft in London, nachdem im skandinavischen Land die „Jyllands Posten“ ein Dutzend Mohammed-Karikaturen abdruckte.

Dass die Hemmschwelle gering ist, die Beleidigung der eigenen Dogmen durch rohe Gewalt zu ahnden zeigte sich schon Ende 2004, als ein Islamist den holländischen Regisseur Theo van Gogh auf offener Straße für seine islamkritischen Filme brutal hinrichtete.

Unzählige Opfer islamistischen Terrors

Insgesamt starben alleine in Frankreich seit 2015 etwa 300 Menschen an den Folgen radikal-islamischen Terrors. Für patriotische Politiker reicht es daher längst nicht mehr, einfach nur nach jeder Tat mit Bekenntnissen der Betroffenheit zu reagieren.

So etwa FPÖ-Chef Norbert Hofer, der am Folgetag zu einem generellen „Umdenken“ aufrief. Es müsse vielmehr „die Frage der Zuwanderung und Islamisierung des Kontinents […] enttabuisiert werden“. Auch AfD-Fraktionschef Ale­xander Gauland fand klare Worte: „Die Abschiebung islamistischer Gefährder rettet Menschenleben!“

Kritik am Islam oder am Propheten endet immer häufiger tödlich TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel