Lebensmittel: Ist die Zukunft regional oder global?

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Lebensmittel: Ist die Zukunft regional oder global?

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Zunehmend stellt sich die Frage, wohin die Reise für  Österreich im Bereich der Lebensmittelbranche geht: Wollen wir regional oder global? Traditionell oder innovativ? Wie werden wir zukünftig Lebensmittel produzieren, kaufen und genießen?

Über 100.000 Personen finden in Oberösterreich eine Beschäftigung in der Lebensmittelwirtschaft. Aus unserem Bundesland kann die Lebensmittelversorgung für etwa 2,3 Millionen Menschen sichergestellt werden. Sie ist somit ein zentraler Sektor für die lokale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.

Nachhaltig produzierte Lebensmittel boomen

Landesrat Strugl berichtet: „In den USA zeichnet sich ein starker Konsumtrend hin zu mehr nachhaltig erzeugten Lebensmitteln ab: Die Umsätze der US-Bio-Produzenten verdreifachten sich in den letzten zehn Jahren, während die Umsätze der 25 größten Lebensmittelproduzenten seit 2009 um 18 Milliarden Dollar schrumpften.”

Diese Entwicklung sei ein großer Vorteil für heimische Produzentinnen und Produzenten. Die Oberösterreicher haben lange Erfahrung im Bereich der nachhaltigen Produktion und genießen großes Vertrauen bei allen Kunden. Der Export von Bio-Lebensmitteln dürfte künftig stark ansteigen.Im Bereich der industriellen Lebensmittelproduktion hat Oberösterreich das Potential, global wettbewerbsfähig zu sein.

Das vom Land Oberösterreich ins Leben gerufene Programm “Innovatives Oberösterreich 2020” unterstützt den Sektor mit Forschung und Innovation.

 

Visionen Oberösterreichischer Schüler

Lebensmittel: Ist die Zukunft regional oder global? 1
Foto: Land OÖ/Stinglmayr

Passend zum „Tag der OÖ Lebensmittel“ brachte sich auch das Projekt “YOUND ACADEMIA” mit ihren Ideen ein. Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten oberösterreichischen Hochschulen präsentierten ihre Visionen. Besonders im Vordergrund standen dabei besser informierte und mündige Konsumenten, Nachhaltigkeit, ein Stopp der Lebensmittel-Überproduktion sowie eine verbesserte Abfallverwertung.

Die Lebensmittelwirtschaft in Oberösterreich wünschen sie sich kleinstrukturiert und auf Qualität bedacht – also eher das Gegenteil einer globalen und hochtechnologisierten Lebensmittelindustrie.

Was Oberösterreichern wichtig ist

Kunden, denen Regionalität wichtig ist, stammen aus allen Altersgruppen und Schichten. Die wichtigsten Kriterien sind dabei:

  • Saisonalität, vor allem beim Kauf von Obst und Gemüse
  • direkter Kontakt zum Anbieter und damit Vertrauen
  • handwerklich verarbeitete Produkte ohne Zusatzstoffe
  • Erlebnis beim Einkauf am Hof oder Bauernmarkt.

Der Trend zur Regionalität macht sich für Oberösterreich bezahlt: „Als klares Agrar-Bundesland Nummer 1 – mit 40 Prozent Marktanteil an der österreichischen Milch-, Fleisch- und Rinderproduktion – kann Oberösterreich deutlich vom Trend zur Regionalität profitieren“, betont Hiegelsberger.

 

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