Linksextremer Brandanschlag auf AfD-Chef Chrupalla

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Rauchgasvergiftung erlitten - Solidaritätsbekundungen überschaubar

Linksextremer Brandanschlag auf AfD-Chef Chrupalla

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Die Angriffe auf Personal und Einrichtungen der oppositionellen AfD erreichen einen neuen traurigen Höhepunkt: Diesmal wurde Parteichef Tino Chrupalla bei einem Brandanschlag verletzt.

In der Nacht auf Montag schlichen sich mutmaßliche Linksextremisten auf das Grundstück des 44-jährigen Politikers in Görlitz. Dabei setzten sie dessen Privat-PKW in Brand. Beim darauf folgenden Löschversuch erlitt Chrupalla eine Rauchgasvergiftung und musste sich zur Behandlung in ein Krankenhaus begeben.

Totalschaden an PKW – Staatsschutz ermittelt

Am Fahrzeug entstand bei dem Angriff Totalschaden, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen eines politischen Motivs. Mittlerweile konnte der Spitzenpolitiker und gelernte Handwerksmeister sich zwar bereits selbst wieder aus dem Spital entlassen. Dennoch verbleibt ein schaler Beigeschmack. Parteikollegen verurteilten den Anschlag, der Berliner AfD-Landeschef Georg Pazderski sah eine Mitverantwortung bei den drei linken Parlamentsparteien:

Überschaubare Solidaritätsbekundung der Gegenseite

Ein Kommentator der Bild stellte fest, dass “die Solidaritätsbekundungen derjenigen, die sich sonst lautstark über Gewalt gegen Politiker empören […] auffällig verhalten” ausfielen. Dies sieht der Journalist als problematisch an: “Diese selektive Solidarität gefährdet unsere politische Kultur.” Nichtsdestotrotz gab es auch aus anderen Parteien vereinzelte Distanzierungen von der Tat.

Darunter fand sich etwa Linnéa Findeklee von der WerteUnion, die zu Solidarität aufrief und warnte, dass “Meinungsfreiheit […]immer mehr zu einer Mutprobe” werde. Etwas reservierter fiel die Anteilnahme von Marco Buschmann (FDP) aus: Dieser befand, man müsse die AfD “mit Argumenten und Mitteln des Rechtsstaates bekämpfen und nicht mit Brandsätzen”. Für Überraschung sorgte dabei, dass mit Johannes Kahrs (SPD) auch ein besonders scharfer Kritiker der Partei die Tat verurteilte.

Ständig linksextreme Angriffe auf AfD

Unter allen politischen Parteien in Deutschland ist die AfD am häufigsten Ziel von Angriffen auf politisches Personal und Büros. Unvergessen ist etwa der Vorfall, als der Bremer AfD-Chef Magnitz nach einem Neujahrsempfang zusammengeschlagen wurde. Auch damals fielen etablierte Parteien und Medien in der Bewertung mit einem Doppelstandard auf (Wochenblick berichtete).

Immer wieder kommt es dabei zu zeitlichen Konzentrationen von Angriffen. Im September 2018 etwa ereigneten sich an einem einzigen Wochenende gleich vier Stück. Möglicherweise ist auch das Strafmaß keine besondere Abschreckung: Nach einem Sprengstoffanschlag im sächsischen Döbeln auf ein AfD-Bürgerbüro fasste die drei mutmaßlichen Täter kürzlich lediglich Bewährungsstrafen aus…

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