Linz freut sich trotz Termin-Chaos auf Weltklasse-Tischtennisturnier

Linz freut sich trotz Termin-Chaos auf Weltklasse-Tischtennisturnier

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Streiks, Sperren und Terminchaos: Ein turbulentes Debüt-Jahr erlebte die neue Platin-Tour, die beim Tischtennis Austrian Open von 19.-24. September in der Linzer Tips-Arena ihre Europa-Premiere feiern wird.

„Wir haben neben Deutschland das einzige weitere Platin-Tour Event dieses Jahres in Europa. Eine enorme Auszeichnung für uns“, freute sich ÖTTV-Präsident Hans Friedinger noch. Dann musste er aber den Termin verschieben – und während die China und die Australien Open ohne Stars aus dem Reich der Mitte abgelaufen waren, freut sich Linz auf Vize-Weltmeister Fang Bo und Co.

Das größte Tischtennisturnier Österreichs steigt heuer in Linz

Zur schweren Geburt wurde die neue Top-Liga des mit 226 Mitgliedsländern größten Verbandes der Welt: In China begannen Olympia-Sieger Ma Long und Co., aufgrund der Umstrukturierung des Verbandes und der Abberufung von Langzeit-Teamchef Liu Guoliang, zu streiken, dann wurden genau diese Stars für die Australien Open gesperrt und Österreich hätte den deckungsgleichen Termin mit den China Games bekommen.

„Erst über Umwege haben wir das bemerkt. Der Weltverband ITTF hätte uns in diesem Punkt dumm sterben lassen“, echauffiert sich Präsident Friedinger darüber zu Recht.

Fang Bo führt die chinesische Armada an

Unter diesen Umständen ist die Nennliste für Linz sensationell: Vize-Weltmeister Fang Bo führt die chinesische Armada an. „Alle zehn anderen haben keine großen Namen, aber ich kenne sie vom Trainingscamp Anfang August in Peking.

Zumindest sechs davon hätten die Qualität Weltmeister zu werden“, stöhnt Österreichs Spieler des Jahres Stefan Fegerl auf. Der Weltranglisten-24. freut sich aber auf sein Heimturnier. „Ich verdanke Linz sehr viel, spielte hier schon bei der Jugend-WM 2005 mit Feng im Doppel – wir wurden Neunte.

Es ist wie ein Heimkommen ins Wohnzimmer

Vier Jahre später erreichten wir beim World Team Cup mit Ex-Weltmeister Werner Schlager, Chen Weixing und Robert Gardos den starken fünften Platz. Und auch im Vorjahr konnte ich die tolle Unterstützung hier spüren. Es ist wie ein Heimkommen ins Wohnzimmer. Ich habe hier sechs Jahre bei Froschberg gespielt. Ich verdanke Linz-Boss Günther Renner die Basis für alles, was ich jetzt im Welt-Tischtennis erleben darf.“

Bei den Damen führt Chen Meng, die Vize-Weltmeisterin im Doppel und Nummer zwei der Welt die Nennliste an. „Wir mussten das Preisgeld verdreifachen, um diesen Top-Event nach Österreich zu bekommen“, erklärt Friedinger. „Wir lassen die Stars begleitet von tollem DJ-Sound und Scheinwerferspots einlaufen wie Kämpfer in einen Box-Ring.“ Die Fans erleben neben Top-Tischtennis sehr viel Show.

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