Linz Hauptbahnhof: Asyl-Heim mitten im Kriminalitäts-Brennpunkt

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Sicherheitsstadtrat erteilt Absage

Linz Hauptbahnhof: Asyl-Heim mitten im Kriminalitäts-Brennpunkt

Der Linzer Hauptbahnhof am Abend.
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Seit Jahren ist der Linzer Hauptbahnhof ein Brennpunkt von Alkoholismus, Drogen und Sex-Gewalt. Doch geht es nach den Plänen des oö Integrations-Landesrats Wolfgang Hattmannstorfer (ÖVP), soll nun genau dort ein Asyl-Heim eingerichtet werden. Für das Aufnahmezentrum soll das ehemalige Postverteilzentrum dienen. Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) weist diese Idee entschieden zurück.

Tatort von Gruppenvergewaltigung

Erst im März wurden vier Asylwerber von Polizisten auf frischer Tat ertappt, als sie eine deutsche Schülerin im ehemaligen Postverteilzentrum in der Linzer Waldeggstraße vergewaltigt haben sollen. Sie befinden sich skandalöser Weise wieder auf freiem Fuß, wie Wochenblick berichtete. Makaber: Jetzt soll der Tatort zum Aufnahmezentrum für neue Asylwerber werden. Jetzt ist bei vielen die Befürchtung groß, dass Hattmannstorfers Integrationsidee zu noch mehr Kriminalität im Bahnhofsviertel führen wird.

Das Postverteilzentrum am Bahnhof:

Sicherheitsstadtrat warnt: Die meisten Asylwerber wohnen bereits in Linz

Noch heute kämpfe Linz mit den “importierten Problemen aus 2015!”, gibt Raml zu bedenken. Er erteilt den Plänen, aus dem Postverteilzentrum ein Asyl-Heim für 200 Flüchtlinge zu machen, eine klare Absage: „Diese Idee lehne ich entschieden ab. In Linz gibt es keinen Platz für ein Dauer-Aufnahmezentrum. Dazu soll dieses noch in einer Problemzone rund um den Hauptbahnhof entstehen. Das würde die Sicherheitslage in Linz definitiv schlechter machen. Die meisten Asylwerber in OÖ wohnen bereits in Linz und jetzt noch zusätzliche Asylanten aufzunehmen, würde das Fass endgültig zum Überlaufen bringen. Wir werden uns jedenfalls mit aller Kraft dagegen wehren und ich erwarte diesbezüglich einen breiten Konsens in der Linzer Stadtpolitik.”

In Wahrheit fünf Mal so viele Flüchtlinge?

Obwohl von mindestens 200 Flüchtlinge die Rede ist, vermutet der blaue Sicherheitsstadtrat, dass diese Zahl im Fall des Errichtens eines Aufnahmezentrums mit Sicherheit sehr rasch über 1.000 steigen würde. „Das lehrt uns die Erfahrung aus dem Jahr 2015. Wir erleben seit Wochen wieder einen Ansturm von Wirtschaftsmigranten an den Außengrenzen, der von Österreich schlicht nicht bewältigt werden kann und auch nicht soll. Wir sind von sicheren Drittstaaten umgeben. Versäumnisse der Innen- und Verteidigungsminister bei den Grenzkontrollen sollen wieder auf Städte wie Linz umgewälzt werden. Im Gepäck befinden sich dabei zahllose Probleme, an denen unsere Stadt seit der letzten großen Migrationsbewegung immer noch kämpft”, warnt Raml.

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