Macht Geld diese Katze wirklich glücklich?

Macht Geld diese Katze wirklich glücklich?

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„Geld alleine macht nicht glücklich!“ Grundsätzlich ist diese These definitiv richtig, doch ohne Geld kann man auf Dauer auch nicht glücklich sein.

Der Grund hierfür liegt nicht am Geld selbst, sondern an den Lebensbedingungen, die aufgrund der möglichen finanziellen Potenz Freiheit und Unabhängigkeit schaffen. Nur durch ausreichende Liquidität ist die Selbstständigkeit einer Person möglich. Auch bei Partnerschaften und Familien werden vorhandene finanzielle Mittel eher zu positiven als zu negativen Entwicklungen führen. Natürlich ist Geld alleine nicht alles, aber wenn es da ist, wird zumindest diese Sorgenquelle versiegen.

Selbst verdientes Geld macht glücklicher

Die Wertschätzung und Zufriedenheit eines Menschen durch selbst erarbeitetes Vermögen und der damit erbrachten Leistung, wiegt häufig schwerer auf der Glückswaage als geerbtes Vermögen. Eigenes Schaffen und das positive Erbringen von Resultaten führt zu Glück und nebenbei eben zu Geld. Wie die Jause nach einer anstrengenden Wanderung besonders gut schmeckt, hebt selbst erarbeitetes Geld das Wohlbefinden. Es gibt die Forschungsdisziplin „Glücksforschung“: Studien deuten darauf hin, dass die Zufriedenheit nur bis zu einem gewissen Wohlstandslevel zunimmt. Reiche sind daher nicht unbedingt glücklicher.

Geld bringt oft auch Freiheiten

Um den Begriff „Glück“ nicht überzustrapazieren, muss der Gedanke an eine persönliche Zufriedenheit miteingeflochten werden. Ein euphorisches, quasi vollkommenes Glücksgefühl stellt eine Momentaufnahme dar, die durch besondere Ereignisse oder Leistungen ausgelöst werden kann. Glück im Sinne von Zufriedenheit kann ein Dauerzustand sein. Dabei spielt auch das Geld eine wichtige Rolle. Denn wie zufrieden kann ich ohne Geld, ohne Liquidität, ohne genügend Mittel und damit ohne Freiheit auf Dauer sein?

Maximal ein Hilfsstoff, aber nicht die Essenz des Glücks

Geld ist ein Reizthema in unserer Gesellschaft. Extreme Zurschaustellung und tiefwurzelnde Eifersucht dominieren hierbei die Gegenpole. Dazwischen liegt eine breite Grauzone der Bewunderung und Verachtung. So oder so kommt man aber an diesem allgegenwärtigen Zivilisationsfaktor nicht vorbei. Daher muss jeder einmal in sich gehen und für sich selbst überlegen, wie glücklich und frei bin ich – und wäre ich mit mehr verfügbarem Geld besser oder schlechter dran? Ohne Gesundheit, Freiheit und zwischenmenschliche Beziehungen kann Geld nicht glücklich machen!

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