Medizin-Journal gegen Pharma: Forderung nach Zulassungsdaten für Covid-19-Genspritzen

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Studien wieder nur gekauft?

Medizin-Journal gegen Pharma: Forderung nach Zulassungsdaten für Covid-19-Genspritzen

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  • Scharfe Kritik im British Medical Journal
  • Keine Daten-Transparenz in Pandemie
  • Zulassungsdaten für Gen-Therapeutika geheim
  • Es muss sofort Zugang geben
  • Angaben der Pharmakonzerne nicht überprüfbar
  • Sie machen Riesengewinne
  • Regulierungsbehörden tanzen nach ihrer Pfeife
  • Pharma kontrolliert Meinungsbildung und Politik
  • Hinweis auf Tamiflu-Skandal
  • Ähnlich wie bei Corona-Pandemie
  • Unhaltbare Situation
  • Problem für Ärzte, Forscher und Öffentlichkeit

Der Druck auf Pharmakonzerne bzw. Gesundheits-Regulierungsbehörden nimmt zu: Immer lauter wird die Forderung nach sofortiger Herausgabe der Versuchsdaten, die Grundlage für die Zulassung der Covid-19-Gentherapeutika (=„Impfung“) sind. Auch das renommierte British Medical Journal (BMJ) forderte das nun und kritisierte in einem scharfen Leitartikel: Pharmakonzerne erzielen enorme Gewinne – ohne angemessene unabhängige Prüfung ihrer wissenschaftlichen Behauptungen. Man werde mit Publikationen abgespeist, erhalte aber keinen Zugang zu den Roh-Daten. Ein unhaltbarer Zustand!  

Behörden im Sold der Pharma

Die Schärfe des BMJ-Leitartikels, der u.a. vom Chefredakteur und seinem Stellvertreter stammt, lässt vermuten, dass hinter den Kulissen bereits „Feuer am Dach“ ist. Denn auch die Regulierungsbehörden werden scharf angegriffen: Sie seien nicht dazu da, „nach der Pfeife reicher globaler Unternehmen zu tanzen und sie weiter zu bereichern“, sondern um die Gesundheit der Allgemeinheit zu schützen, heißt es. Trotz der weltweiten Einführung von COVID-19-Impfstoffen und -Behandlungen seien aktuell die anonymisierten Daten auf Teilnehmerebene, die den Versuchen für diese NEUEN PRODUKTE zugrunde liegen, für Ärzte, Forscher und die Öffentlichkeit unzugänglich. Das sei bedenklich für „Versuchsteilnehmer, Forscher, Kliniker, Redakteure, politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit“. Man brauche vollständige Datentransparenz für alle Studien, man brauche sie im öffentlichen Interesse, und man brauchen das jetzt, heißt es.

Tamiflu-Skandal: Hersteller finanzierten Studien

Der Leitartikel weist zudem auf die „Tamiflu-Saga“ vor einem Jahrzehnt hin, über die das Journal berichtete: Damals sei aufgeflogen, dass Regierungen weltweit um Milliarden Virostatika (Tamiflu) gegen Influenza horteten – obwohl deren Schutz vor Komplikationen, Hospitalisierung oder Tod nicht nachgewiesen waren. Die meisten Studien, die Grundlage für die behördliche Zulassung und staatliche Bevorratung von Tamiflu waren, seien vom HERSTELLER GESPONSERT worden. Ein Großteil davon blieb unveröffentlicht. Jene, die publiziert wurden, haben Autoren verfasst, DIE VOM HERSTELLER BEZAHLT wurden. Die als Hauptautoren aufgeführten Personen hatten KEINEN ZUGANG ZU DEN ROHDATEN. Akademikern, die Zugang zu den Daten für eine UNABHÄNGIGE Analyse beantragten, wurde das VEWEIGERT. Die Tamiflu-Saga habe zwar ein Jahrzehnt beispielloser Aufmerksamkeit für die Bedeutung des Austauschs klinischer Studiendaten eingeläutet. Fortschritte seien zwar erzielt worden, aber nicht genug. Die Fehler der letzten Pandemie werden wiederholt. 

Pfizer und AstraZeneca halten Daten zurück

In diesem Zusammenhang  verwies der Leitartikel auf Pfizer, dessen COVID-„Impfstoff-Studie” demzufolge „vom Unternehmen finanziert und von Pfizer-Mitarbeitern entworfen, durchgeführt, analysiert und verfasst wurde“. Pfizer halte diese Studiendaten immer noch zurück und stellte klar, dass Anfragen nach solchen Daten erst im Mai 2025 geprüft werden – 24 Monate nach dem Abschlussdatum der primären Studie am 15. Mai 2023, das auf ClinicalTrials.gov aufgeführt ist. Dasselbe geschehe bei AstraZeneca, mit Hauptsitz in Cambridge: Der Konzern sei zwar bereit, Anfragen nach Daten aus einer Reihe seiner Phase-III-Studien anzunehmen, der Zeitrahmen für solche Daten könne aber, je nach Anfrage und Umfang, variieren und bis zu einem Jahr dauern. 

US-Gericht erzwingt Datenherausgabe

Auch in den USA erhöhte sich der Druck zur Herausgabe der Studiendaten, die Grundlage für die Zulassung der Covid-19-Gentherapeutika waren. Ein US-Höchstgericht hat erst kürzlich die US-Arzneimittelbehörde (FDA) zur Herausgabe der entsprechenden Daten bis Oktober 2022 verdonnert. Denn wenn Amerikaner schon zur Impfung gedrängt werden, haben sie auch ein Recht auf Einsicht in diese Daten. Die FDA wollte sie ursprünglich erst nach 75 Jahren vollständig herausgeben. 

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