Mehr Unfälle durch Schneckentempo auf Autobahn

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Grüner Irrsinn

Mehr Unfälle durch Schneckentempo auf Autobahn

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Dieser Betrag von Kurt Guggenbichler erschien zuerst auf AUF1.INFO

Obwohl es für die Aufrechterhaltung des „Lufthunderters“ auf österreichischen Autobahnen keine faktenbasierten Gründe mehr gibt, wollen die Grünen mit aller Macht daran festhalten.

Betroffen von der Geschwindigkeitsbeschränkung sind vor allem ein Straßenabschnitt auf der A2 wie auch das Gebiet rund um Klagenfurt (Kärnten), ferner die A1 zwischen dem Anschluss Enns-Steyr und dem Knoten Haid bei Linz (Oberösterreich) sowie die Strecke auf der A10 zwischen der Stadt Salzburg und Golling (Salzburg) als auch die A2 in Richtung Klagenfurt zwischen Graz-Ost und Graz-West (Steiermark). In Tirol gibt es zwischen der A12 und der A13 „Lufthunderter-Bereiche“ und in Vorarlberg auf der A14 im Gemeindegebiet von Feldkirch.

Mehr Verkehr, trotzdem saubere Luft

In Salzburg war 2015 aus Luftschutzgründen sogar Tempo 80 auf einem zehn Kilometer langen Abschnitt im Stadtbereich verordnet worden. Dieser ist schon seit November Geschichte, da es trotz gestiegenen Verkehrsaufkommens keine Überschreitung der Stickstoffoxyd-Grenzwerte mehr gibt, wie der frühere Salzburger Vizelandeshauptmann Heinrich Schellhorn betont.

„Und die Menschen wie auch Natur an den betroffenen ‚Lufthunderter‘ – oder ‚Luftachtziger‘-Strecken gibt es immer noch“, kommentiert sarkastisch ein Linzer, der beruflich einmal wöchentlich in Salzburg zu tun hat, und der dort „weiß ich wie oft“ ins Radar gefahren ist, weil er gerade wieder einmal einen Moment abgelenkt und unachtsam war. „Im Stadtbereich von Salzburg konsequent einen Achtziger einzuhalten, war mir nicht immer möglich.“

Geringes Tempo erhöht Unfallgefahr

Verkehrsgutachter Gerhard Kronreif hat den „Luftachtziger“ dort auch mehrfach kritisiert, weil seiner Ansicht nach Tempo 80 auf der Autobahn zu einer erhöhten Unfallgefährdung führt.

Dies ficht die von der Rettung der Umwelt verblendete politische Sekte der Grünen nicht an. Wie schon ihr Vorgänger plädiert die grüne Salzburger Vizelandeshauptfrau Martina Berthold, eine gebürtige Oberösterreicherin, weiterhin für bundesweit geltende Limits von 100 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen und 30 km/h in Ortschaften. 

„Dann kann ich ja mein Auto gleich schieben“, räsoniert der Linzer Handlungsreisende. Berthold will jedenfalls alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen, um eine mögliche Rückkehr zu Tempo 130 auf der Tauernautobahn im Tennengau zu verhindern.

Staat kann weiter abkassieren

Dann werden auch künftig die Blechkolonnen der deutschen Urlauber im Schneckentempo durch das Salzburger Land rollen, anstatt dieses zügig zu durchfahren, befürchten Verkehrsexperten.

„Und der Staat kann mit seinen Blechtrotteln am Straßenrand weiter erfolgreich abkassieren“, ärgert sich der regelmäßig nach Salzburg reisende Linzer. „Ich würde nur zu gern wissen, wieviel die in den letzten Jahren an der Salzburger Stadtautobahn eingenommen haben.“

Zum Autor: Kurt Guggenbichler war Mitbegründer und Chefredakteur des „Wochenblick“. Sein journalistisches Handwerk hat er bei der „Goslarschen Zeitung“ in Norddeutschland erlernt, wo er acht Jahre lang als Redakteur, Reporter und Kolumnist tätig war. Wieder zurück in seiner Heimat, arbeitete Guggenbichler in der Funktion eines Ressortleiters dann 25 Jahre lang für die “Oberösterreichischen Nachrichten“. Zum Wochenblick wechselte er einige Zeit nach seiner Tätigkeit als Chefredakteur der Tageszeitung „Oberösterreichs Neue“ und für AUF1-Info ist Guggenbichler nun als Nachrichten-Redakteur, Kommentator und Reporter im Einsatz.

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