Nach Alko-Unfall der Nehammer-Personenschützer: Umtrunk doch in Kanzler-Wohnung

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Warum hätte die Kanzler-Gattin den Personenschutz frühzeitig beenden sollen?

Nach Alko-Unfall der Nehammer-Personenschützer: Umtrunk doch in Kanzler-Wohnung

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Wie Wochenblick bereits am Dienstag berichtete, soll die Kanzler-Gattin die beiden Cobra-Beamten zu einem Umtrunk in ihre Wohnung eingeladen haben. Das gesteht sie nun offenbar ein. Es soll aber lediglich ein kleiner Umtrunk gewesen sein – der banale Grund dafür: Einer der beiden Polizisten hatte Geburtstag. Darauf habe man angestoßen. Das heißt, der Vollrausch der beiden Beamten ist damit nicht zu erklären. Den Personenschutz hätte die Kanzler-Gattin, laut Medienberichten, an diesem Tag nicht länger benötigt. Wie Wochenblick aber aus Polizeikreisen erfuhr, macht Katharina Nehammer keinen einzigen Schritt ohne Cobra in die Öffentlichkeit.

Offenbar um den Schaden um ihre Person zu begrenzen, erfährt man laut Medienberichten nun aus Kreisen der Kanzler-Familie, Katharina Nehammer habe mit den beiden Personenschützern in ihrer Wohnung Alkohol getrunken. Dabei soll der spätere Unfalllenker zwei Bier und der Beifahrer zusätzlich noch zwei Gespritzte getrunken haben. Ein Wert von 1,2 Promille beim Lenker lassen sich dadurch aber nicht erklären. Der Beifahrer sei ja bekanntlich gar nicht mehr in der Lage gewesen, einen Alkotest durchzuführen.

Wo betranken sich die Polizisten derart?

Über den Alkoholkonsum von der Kanzler-Gattin ist nach wie vor nichts bekannt. Wie die beiden Polizisten zu ihrem Vollrausch kamen, ist also nach den jetzigen Medienberichten immer noch nicht geklärt. Denn auch eine Medien-Nachfrage in einem in der Nähe befindlichen Lokal blieb ergebnislos. Dort hätten die Beamten also nicht weitergetrunken. Bleibt nun also doch nur mehr die Kanzler-Wohnung, in der die beiden Personenschützer womöglich doch mehr getrunken haben?

Kanzler-Gattin hätte Dienste beendet

Die Kanzler-Gattin soll den Personenschutz an dem besagten Tag bereits zu Mittag beendet haben, danach habe man auf den Geburtstag angestoßen. Der Dienst der Personenschützer ist aber nicht beendet, wenn die Schutzperson ihn beendet, sondern erst, wenn die Beamten ihr Dienstfahrzeug in der Zentrale abstellen (Wochenblick berichtete). Laut Medien sollen die beiden auch Waffen ungesichert in ihrem Fahrzeug abgelegt haben. Gegen die beiden Polizisten sei jeweils ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Es bleibt natürlich spannend, ob die Vertuschungsversuche durch das Vorverlegen des Dienstendes auch für den Cobra-Chef Bernhard Treibenreif unangenehme Folgen nach sich ziehen werden.

Wege hätten sich getrennt

Katharina Nehammer hätte angeblich die Dienste der beiden Beamten an diesem Tag jedenfalls nicht weiter benötigt, weil sie zu Fuß zu einem Heurigen in der Nähe gehen wollte. Dort hätte sie auch ihren Mann treffen wollen. Die Wege der beiden Polizisten und von Katharina Nehammer hätten sich gegen 16:45 Uhr getrennt, der Unfall soll sich erst um 17:30 Uhr ereignet haben. Was die beiden Polizisten in dieser Dreiviertelstunde gemacht hätten, wisse man nicht.

Anderslautende Zeugenaussagen

Dem entgegen stehen Informationen, die Wochenblick von Zeugen erhielt. So soll Katharina Nehammer laut Zeugenaussagen die Wohnung gemeinsam mit den Beamten verlassen haben. Nehammer soll in ihr Auto gestiegen und weggefahren sein. Die beiden sturzbetrunkenen Cobra-Beamten seien in ihren Dienstwagen gestiegen und hätten bei den Ausparkversuchen zwei andere Fahrzeuge beschädigt. Wie Wochenblick erfuhr, soll ein Passant die Polizei verständigt haben, nachdem ein Polizist vor Ort nicht reagierte. Der Unfall soll sich direkt vor Nehammers Haustür ereignet haben.

Aufgebrachte stockbetrunkene Cobra-Beamte

Diese Szenen und auch die stockbetrunkenen Cobra-Beamten sind von Zeugen beobachtet und die Kunde darüber Wochenblick übermittelt worden. Einer der beiden Polizisten sei so stark betrunken gewesen, dass er nicht mehr stehen konnte und sogar beim Aussteigen aus dem Auto stürzte. Die beiden aufgebrachten Cobra-Beamten hätten schließlich von herbeigerufenen Polizisten zur Polizeiinspektion gebracht werden müssen. Die Aussagen über die aggressiven Cobra-Beamten decken sich auch mit dem Schreiben eines Cobra-Beamten. Wochenblick berichtete bereits über den Brief, der auch Grundlage für die parlamentarische Anfrage der SPÖ war.

Keinen Schritt in der Öffentlichkeit ohne Personenschutz

Aber auch weitere brisante Aussagen stehen der offiziellen Schilderung entgegen. Denn aus Polizeikreisen erfuhr Wochenblick jedenfalls, dass die Kanzler-Gattin das Haus nicht ohne die Cobra-Personenschützer verlässt (Wochenblick berichtete gestern darüber). Vor allem seit ihrer Klagsdrohungs-Orgie gegen einfache Bürger, die ihr Millionen einbringen sollte, fürchte sie um ihre Sicherheit, heißt es. Wochenblick berichtete darüber. Weshalb hätte sie also ausgerechnet an diesem Tag ohne Personenschutz zu Fuß zu einem Heurigen gehen sollen?

Keine Ablöse bei einem Pool aus 30 Cobra-Beamten?

Wenn Katharina Nehammer grundsätzlich keinen Schritt ohne Personenschutz in der Öffentlichkeit macht, weshalb bemüht man sich nicht um eine Ablöse für die beiden stockbetrunkenen Personenschützer? Wie kann man so etwas aus Sicherheitsgründen überhaupt verantworten? Nachdem für die Kanzler-Familie ein Pool aus 30 Cobra-Beamten zur Verfügung steht und täglich insgesamt 8 Beamte für Nehammer und seine Gattin eingeteilt sind, hätte eine Ablöse doch möglich sein sollen. Wochenblick berichtete bereits über die große Menge an eingeteilten Beamten für die Kanzler-Familie, die unter anderem auch als Kindersitter und Chauffeure eingeteilt werden.

Kein Statement von Kanzler Nehammer

Auch, wenn nach und nach weitere Details rund um den Cobra-Autocrash der betrunkenen Nehammer-Personenschützer ans Tageslicht kommen, bleiben noch viele Ungereimtheiten. Bundeskanzler Nehammer gab zu den bekanntgewordenen Details um seine Gattin noch kein offizielles Statement ab und dürfte sich bedeckt halten. Den Umtrunk seiner Gattin in der gemeinsamen Wohnung hatte der ÖVP-Kanzler in den letzten Tagen jedenfalls nicht bestätigt. Dass er in seiner Pressekonferenz am Montag noch alle verteufelte, die Aufklärung forderten, berichtete Wochenblick bereits.

Wochenblick stellte eine Anfrage an die für das Cobra-Fahrzeug zuständige Porsche-Leasingbank und erhielt die kurze Antwort: “Aufgrund des Bankgeheimnisses und datenschutzrechtlicher Bestimmungen dürfen wir keine Informationen über Kundenbeziehungen bekannt geben.” Wir werden weiter an der Sache dranbleiben.

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