Nehammers Corona-Erkrankung enttarnt Neujahrs-Schwindel

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3x gentherapiert - jetzt hat er Corona

Nehammers Corona-Erkrankung enttarnt Neujahrs-Schwindel

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Besonders vorbildlich gerierte sich der nie gewählte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) zum Jahresende. Im Stillen und nur mit seiner Frau und seinem Hund werde er den Jahreswechsel feiern. Die große Feier bleibe für ihn heuer aus ließ er die Österreicher medienwirksam wissen. Er tat gut daran, sich bescheiden zu geben: Die Verärgerung über die 22-Uhr-Sperrstunde an Silvester und das Feuerwerks- und Böllerverbot unter dem Vorwand des Tierschutzes war groß. Angeblich, um ein “Signal gegen Omikron” zu setzen, schwänzte der Kanzler “obwohl es ihm schwerfalle”, obendrein das Neujahrskonzert. Ein Foto zeigt ihn jedoch bei feuchtfröhlicher Skihüttengaudi in Kärnten. Nehammers Corona-Infektion ließ seine wahren Abenteuer auffliegen und zeigt: Sogar die dreifache Gen-Therapie konnte selbst den Kanzler nicht vor der Ansteckung schützen.

Zum Jahresende lullte Bundeskanzler Karl Nehammer die Österreicher noch mit einer PR-Kampagne ein, die sich gewaschen hat. Mit Hundeblick in die Verbotspolitik: Für Silvester gelobte Nehammer Verzicht und setzte seinen Hund “Fanny” gezielt in Szene, um das Silvesterkracher-Verbot für die Bürger zu rechtfertigen. Das Neuhahrskonzert ließ er überhaupt ausfallen, um in Bezug auf Corona kein “falsches Signal” zu setzen, wie er behauptete. Wasser predigen, Wein trinken: Wie sich nun zeigt, ließ es sich Nehammer in Wahrheit gut gehen über den Jahreswechsel. Ein Foto zeigt ihn beim feucht-fröhlichen Gruppenkuscheln mit anderen Männern in einer Skihütte. Das regt auf. Umso skurriler muten die ungefragten und fantastischen Erklärungen Nehammers zu dessen Infektion an.

Absurde Beschwichtigungen und Blitz-Infektion

Bis letzten Dienstag verweilte Nehammer im Skiurlaub am Katschberg. Danach ließ er sich am Mittwoch negativ und am Freitag positiv auf das Corona-Virus mittels PCR testen. In einer Presseaussendung ließ Nehammer unmittelbar verlautbaren, er habe sich am Mittwoch-Abend bei einem Mitarbeiter infiziert. Begründung: Der Sicherheitsmann wurde am Donnerstag positiv getestet. Beachtlich ist nicht nur die Präzision, mit der das Bundeskanzleramt das “Contact Tracing” der Nehammer-Infektion an diesem Mitarbeiter festmachte. Der Zeitraum zwischen einer Infektion mit dem Corona-Virus und dessen erster Nachweisbarkeit (Latenzzeit) wird nach aktuellem Forschungsstand auf 2,5 bis 4 Tage geschätzt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht von einem Latenzzeitraum von 3 Tagen aus. Bis zum Auftreten erster Symptome (Inkubationszeit) wird ein Zeitraum von 4 bis 9 Tagen angenommen. Die voreilige (und ungefragte) Erklärung, er habe sich am Mittwoch-Abend bei dem Sicherheitsmitarbeiter angesteckt, wirft damit mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Viele fragten sich, ob Nehammer etwas zu verheimlichen habe. Ein Foto, das bald darauf auf Twitter die Runde machte, scheint nun Klarheit zu schaffen. Es zeigt den Kanzler bei Skihüttengaudi und Bier, eng mit acht weiteren Personen in Heiterkeit beisammensitzend.

Warum beharrt türkise PR auf Ansteckung NACH Urlaub?

Seitens des Kanzleramts besteht man darauf, dass die Infektion nicht auf der Skihütte stattgefunden habe. Das Foto sei bereits am 29. Dezember entstanden, dementiert sein Sprecher Daniel Kosak auf Twitter. Die Ansteckung sei nach Nehammers Rückkehr am Dienstag aus dem Urlaub erfolgt, erklärt dieser entschieden. Was hat Nehammer noch im Urlaub gemacht, dass man derart vehement das Nicht-feststellbare festzustellen sucht? Sein “Signal”, das als Begründung dienen sollte, um sich vor seiner – wahrscheinlich für Regierungspolitiker aufreibenden und nervigen – repräsentativen Teilnahme am Neujahrskonzert zu drücken, ging damit ordentlich nach hinten los. Doch der “geboosterte” Kanzler lässt nicht locker: Gerade erst unfreiwillig zum prominenten, lebenden Beweis für die Unwirksamkeit der mRNA-Gentherapie gegen Corona geworden, appellierte er angesichts seiner Erkrankung an die Österreicher sich eine Auffrischungs-“Impfung” zu holen. Die türkise PR-Maschinerie scheint sich längst mit den Sackgassen abgefunden zu haben, in die sie sich im “Impfturbo” hineinmanövriert.

FPÖ will Chef-GECKOs und Mückstein in Quarantäne schicken

Bei der Pressekonferenz am Mittwoch saß Nehammer neben Mückstein sowie den GECKO-Vorsitzenden Katharina Reich und Rudolf Striedinger. Sie begaben sich jedoch nur in “freiwillige Selbstisolation”, weil sie – so wie auch Nehammer “geimpft” seien und weil sich eine Plexiglasscheibe zwischen den Personen befand. Das reiche aus Sicht der Regierung aus, heißt es. Auch die Journalisten müssten nicht in Quarantäne, da sie alle durchgehend FFP2-Masken getragen hätten. Wie bedacht man selbst auf die Einhaltung der Maßnahmen ist, mit denen man die Bevölkerung seit nunmehr zwei Jahren quält, präsentierte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein bei ebendieser Pressekonferenz. Zum Husten nahm er die Maske ab und schleuderte seine “Aerosole” in Richtung Katharina Reich. Die FPÖ gibt sich mit dem Gebaren der Regierung nicht zufrieden. FPÖ-Klubobmannstellvertreterin Dagmar Belakowitsch äußerte Zweifel an den Darstellungen Nehammers. Sie fordert die Einhaltung der gültigen Verordnungen der Regierung durch die Politiker. Und diese müssten dementsprechend in Quarantäne: „Das bedeutet in dem sehr wahrscheinlichen Fall, dass sich Nehammer mit der Omikron-Variante angesteckt hat, dass alle Personen, die in den Tagen vor seinem positiven Test für länger als 15 Minuten und mit weniger als 2 Metern Abstand mit dem Kanzler in einem Raum waren, in Quarantäne müssen.“

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