Pepi Hirt gehört noch lange nicht zum alten Eisen!

OÖ. Humorist wird bald 70

Pepi Hirt gehört noch lange nicht zum alten Eisen!

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Kennen Sie Pepi Hirt? Viele Jahre lang war er einer der erfolgreichsten Humoristen Oberösterreichs und als solcher ist er auch heute noch gut unterwegs. Nächstes Jahr wird der Pepi zwar 70, doch wenn man bedenkt wie alt andere immer noch sehr erfolgreich tätige Künstler sind, ist Hirt vergleichsweise noch ein junger Spund.

Ein Beitrag von Leo Walch

Schon mit 15 gerierte sich der gebürtige Ennstaler aus Großraming als Humorist. Von dort sind seine Eltern dann nach Ried/Traunkreis gezogen, wo Pepi sonntags in der Kirche noch brav ministrierte und gleich danach zum weniger braven Witze erzählen ins nahe Gasthaus verschwand.

Wahre Liebe gehörte stets der Show

Erlernt hatte Hirt den Beruf eines Kellners, den er sowohl in einem Hotel am Linzer Pöstlingberg ausübte als auch im Bergrestaurant auf dem Feuerkogel – schon damals ein Hans-Dampf in vielen Gassen.

Denn auch als Schweißer hatte sich Hirt einmal verdingt. Doch seine wahre Liebe gehörte stets der Show und der Musik. Deshalb trat Pepi in den 1960er-Jahren sogar im Bahnhofsrestaurant von Kremsmünster für eine Gage von 50 Schilling auf.

Ennstaler Spitzbuam

In Schallerbach lernte er schließlich die Ennstaler Spitzbuam kennen, deren Aushängeschild er wurde und von da an ging‘s mit allen bergauf. Fortan spielte das Ensemble mit Pepi Hirt auf allen größeren Volksfesten und Messen zwischen Boden- und Neusiedlersee auf, unterhielt auch in Schweizer Nobelskiorten gekonnt die verwöhnten Gäste: in Adelboden, Arosa, Davos und Sasfee.

Dort probierte die Truppe stets aus, womit sie später ihr heimisches Publikum begeisterte. Nach dem Ende der Arbeit mit den Ennstaler Spitzbuam verdingte sich Hirt als Humorist bei den Tiroler Spatzen, bei den Innkreis Buam und vor allem bei den „Wahnsinns 5“, mit denen er in Miami große Triumphe feierte. Auch mit den „Mostis“ war Hirt auf Achse.

„Wer zeit hod Musi“

Zur Zeit ist Pepi mit seinem Programm „Wer zeit hod Musi“ unterwegs und verbreitet wunschgemäß noch immer seinen Humor auf diversen Bühnen.

Darüber hinaus ist er auch als ehren­amtlicher Rot-Kreuz-Helfer im Einsatz und als solcher erledigt er die Einkäufe für zwei ältere Damen, für die er im Bedarfsfall auch Botengänge macht – und die er auch mit seiner witzigen Art erfreut.

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