Politische Korrektheit: Hände weg von unserem “Hoamatgsang”

Linke Künstler wollen uns die Landeshymne wegnehmen

Politische Korrektheit: Hände weg von unserem “Hoamatgsang”

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„Hoamatland, Homatland, die han I so gern!“ Jeder Oberösterreicher wird wohl seine eigenen Emotionen verspüren und Erinnerungen haben, wenn ein Chor diese Zeilen anstimmt.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Die Kombination aus Melodie und Gesang unserer Landeshymne hat in mir stets ein besonders starkes Gefühl der Heimatliebe ausgelöst. Ich kann mich noch gut erinnern, wie es mir die Gänsehaut aufzog, als ich unseren „Hoamatgsang“ plötzlich in einer großen Messehalle anlässlich einer Ausstellung in Italien hörte und mich im Land von „La Dolce Vita“ plötzlich fühlte, als würde ich am Gipfel des Traunsteins auf den Traunsee hinab blicken.

Friedlicher Text

Während andere Landeshymnen, wie etwa das Andreas Hofer Lied der Tiroler oder das Kärntner Heimatlied, auch blutrünstige Passagen beinhalten, muss man festhalten, dass die Hymne für das Land ob der Enns nur so vor Friedlichkeit strotzt. Ja, eigentlich völlig unantastbar ist, sollte man denken. Doch die linke Vereinigung „IG Autorinnen und Autorinnen“ stört sich offenbar so an unserer Landeshymne, die im Jahr 1841 von Franz Stelzhamer geschrieben wurde, dass sie eine neue für Oberösterreich fordert.

“Nicht mehr zeitgemäß”

Es brauche eine „zeitgemäße Hymne“, denn der aktuelle Text des „Hoamatgsangs“ stammt von Franz Stelzhamer, dessen Werke „antisemitische Stereotype“ enthalte. Damit beschäftigen sich linke Künstlerinnen in Österreich also – auf Steuerzahlerkosten. Ich habe den Text dieses Lied als junger Mann von einem demokratisch gesinnten Lehrer an einer oberösterreichischen Schule erlernt. Einen Text, der völlig einwandfrei ist und das Wesen des Landes ob der Enns gut beschreibt.

Landsleute lieben Hymne

Franz Stelzhammer ist vor mehr als 120 Jahren verstorben. Deshalb sollten sich über diese historische Figur, die sich in ihren Werken tatsächlich antisemitisch geäußert hat, vor allem Historiker Gedanken machen. Die Oberösterreicher verbinden jedenfalls viel mit Ihrer Landeshymne, daran wird auch die Forderung von linken „AutorInnen“ nichts ändern. Vor allem die „Wochenblick“-Leser haben sich in dieser Frage eindeutig positioniert. Sie fordern in zahlreichen Zuschriften an die Redaktion deutlich: „Hände weg von unserem ‚Hoamatgsang‘!“

Dem schließe ich mich gerne an…

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