Schluss mit dem Verschweigen der Täterherkunft!

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Presse soll informieren und warnen - nicht verschleiern

Schluss mit dem Verschweigen der Täterherkunft!

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Es ist eines der Alleinstellungsmerkmale des „Wochenblick“, täglich konsequent zu recherchieren, woher Täter stammen. Je weniger herkömmliche Medien ihrer journalistischen Pflicht zur Vollständigkeit nachkommen, desto mehr ist es für uns Pflicht, auch diese Details zu benennen.

Ein Kommentar von Willi Huber

Warum ist es so verpönt, die Wahrheit über Verbrecher zu schreiben? Dies liegt an einer Anregung des Deutsch-Amerikanischen Clubs von 1971. Damals gab es in Deutschland gehäuft Straftaten im Umfeld von US-Basen.

Die US-Streitkräfte hatten aber kein Interesse daran, dass die Herkunft der Täter bekannt wird, wenn sie aus ihren Reihen stammten. Der deutsche Presserat übernahm den Vorschlag und untersagte „die Minderheitszugehörigkeit zu erwähnen, wenn diese für das Verständnis des betreffenden Vorgangs ohne Bedeutung ist.“

Im Jahr 1993 wurde die Regelung auf Anregung des Zentralrates deutscher Sinti und Roma verschärft. Liest man in internationalen Zeitungen, speziell im englischen Sprachraum, wird man vergleichbare Selbstzensur nicht finden. Dort werden Verbrecher kurz nach der Tat mit Namen und Bild gezeigt, die Herkunft genau durchleuchtet, und auch der Wohnort ist kein Tabu.

Das mag in Einzelfällen zwar zu einer bedauerlichen falschen Vorverurteilung führen. Insgesamt erfüllt es aber den Zweck, den die Presse eigentlich erfüllen sollte: zu informieren, zu warnen und dadurch die Bevölkerung zu schützen.

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