Segeln statt Rudern: Vize-Weltmeisterin geht „fremd”

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Segeln statt Rudern: Vize-Weltmeisterin geht „fremd”

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Zwei Jahre vor der Ruder-WM in Ottensheim geht OÖ-Aushängeschild Lisa Farthofer fremd.

Die Studenten-Vize-Weltmeisterin von Posen wechselt den Bootstyp: Sie startet mit Partnerin Angelika Kohlendorfer eine Olympia-Kampagne nicht im Rudern – sondern im Segeln.

Anfang Mai bestreitet das Duo den ersten Weltcup in der 49er FX-Klasse. „Ich sehe im Segeln mehr Möglichkeiten, trete aber bei den Staats- und Landesmeisterschaften in Ottensheim für den WSV an“, so die amtierende Staatsmeisterin.

Die Olympiade beginnt jetzt

Ein Schock, den Ruder-Präsident Horst Nussbaumer aber überraschend gelassen wegsteckt: „Die Olympiade beginnt jetzt. Viele Athleten suchen neue Herausforderungen – und im nacholympischen Jahr kann man vieles testen. Lisa soll alles ausprobieren. Im Herbst wird sie sehen, in welcher Sportart sie Richtung Tokio 2020 gehen will.“

Wie kam die Seewalchenerin eigentlich zum Segeln? „Unsere Familie ist eine Segelfamilie. Mein Papa war bei Olympia 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles im Soling mit dabei.

Ich bin schon als Kind in einem Shark24, ein ,Häuslboot´, gesessen. Dann hab ich mich aber als Teenie trotzig gegen den Wunsch meiner Eltern fürs Rudern entschieden.

Sportliche Entscheidung soll getroffen werden

Aber Experten trauen mir im Segeln mehr zu, als im Skull“, meint die Siegerin der Universitäts-Europameisterschaft von Zagreb 2016. Die Staatsmeisterin der „Yngling“-Segelyachtklasse versucht nun nach verheißungsvollen Tests vor Miami (USA) und Split (Kroatien) eine starke 49er FX-Saison zu fahren, danach soll eine sportliche Entscheidung getroffen werden.

Aller Anfang ist allerdings schwer: Bei der ersten Regatta vor Mallorca landeten die Neulinge am letzten Platz. Es gibt noch viel Verbesserungspotential. Außerdem hat Lisa eine große Hürde zu nehmen: Immerhin muss sie sich in der Olympia-Kampagne gegen eine gewisse Tanja Frank (mit Lorena Abicht) durchsetzen.

Tanja holte in Rio de Janeiro allerdings Bronze… Aber wie gesagt: Lisa Farthofer kann nach dem Jahr ihrer Sportkarenz immer noch entscheiden und im Fall des Falles ins Ruderboot zurückklettern.

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