So wollen Linksextreme in Linz randalieren

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Wie bereits berichtet mobilisiert der linksextreme schwarze Block zu einer Demo nach Linz gegen den Kongress „Verteidiger Europas“, der in den Linzer Redoutensälen stattfinden wird. “Wochenblick” zeigt exklusiv, wie die Linksextremen Chaos stiften wollen.

Blockade und Protest

Die Demonstrations-Veranstalter versprechen im Vorfeld eine friedliche und bunte Demonstration, ohne Gewalt. Tatsächlich wollen sie aber den Kongress in den Redoutensälen verhindern, Linksradikale kündigen „Protest“ und Blockaden an. In Wien kam es im Zuge von linken Demonstrationen vermehrt zu Gewalt-Eskalationen, wie zuletzt in München, was die Polizei schon veranlasste, solche Aufmärsche zu verbieten. In Linz werden sie aber am Samstag über die Landstraße ziehen dürfen.

Autonomer Schwarzer Block kommt

Der Schwarze Block, mit den vermummten Randalierern, könnte von der Gruppe „Autonome Antifa Wien“ organisiert werden. Sie rufen dazu auf einen “linksradikalen Autonomen-Block” auf der Demo zu bilden. Es handelt sich um eine radikale und gewaltbereite Gruppierung, die sich schon vor Wochen damit rühmte, die Redoutensäle symbolisch mit Absperrbändern blockiert zu haben.

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Nächtliche Aktion: Die Linzer Redoutensäle und das Landhaus, der Sitz der Landesregierung, wurden versperrt. (Screensho: Facebook Autonome Antifa W)

Szenekenner deuten diese Aktionen unmissverständlich: Teile der Demonstranten würden versuchen auch unter Anwendung von Gewalt den Kongress zu verhindern.

Aufrufe auf Extremisten-Homepage

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Zerstörte Hofer-Plakate: Auf der Extremisten-Homepage “indymedia” posieren die Täter stolz.

Auf der laut Verfassungsschutz extremistischen Homepage „indymedia“ werben linke Gewalttäter offen für Straßenblockaden und Gewaltexzesse in Linz. Die Seite ist durchaus ernst zu nehmen: Als im Frühling zur Zerstörung von Norbert Hofer Wahlplakaten aufgerufen wurde, fanden sich wenige Tage später Fotos, die solche Straftaten dokumentieren. Sogar vor Aufruf zu Mord schrecken die Linksextremen nicht zurück: Erst vor wenigen Wochen wurde die Wohnadresse eines homosexuellen AfD-Politiker veröffentlicht und gefordert diesen „zu entsorgen“.

Illegale Straßensperren angekündigt

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Unmissverständliche Symbolik auf “indymedia”

Die Plattform kündigt für 29. Oktober Straßensperren an. Auf „indymedia“ heißt es: „Wir rufen dazu auf bereits in den frühen Morgenstunden des 29.10 auf die Straße zu gehen und das Europäische Forum mit Blockaden und Dezentralen Aktionen zum Desaster zu machen.“ Die Polizei beobachten das Treiben genau, der Verfassungsschutz warnt eindringlich.

INFO: Links gegen Rechts

Ein Kongress von „Rechten“ ruft planmäßig eine Gegen-Demo von „Linken“ auf den Plan. Umgekehrt ist das übrigens nicht so, findet am selben Wochenende ein „linker Kongress“ in Gmunden statt, eine „rechte Gegen-Demo“ gibt es dort aber nicht.

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