SPÖ und Grüne in Wels: Verpasste Möglichkeiten

Werbung

Werbung

So schaut's aus

SPÖ und Grüne in Wels: Verpasste Möglichkeiten

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Dass SPÖ und Grüne in Wels plötzlich ihre Leidenschaft für historische Bausubstanz entdecken, verwundert mich – einerseits. Andererseits aber auch wieder nicht. Es ist vermutlich nur ein Vorwand, um einem erfolgreich arbeitenden Bürgermeister wie Andreas Rabl mit irgendetwas ans Bein pinkeln zu wollen, wie auch dieser selbst vermutet. 

Von Kurt Guggenbichler

Denn wäre es den Sozialdemokraten, die in Wels 70 Jahre das Sagen hatten, wirklich ernst gewesen mit der Bewahrung historischer Bausubstanz, hätten sie viel retten können. Stattdessen haben sie aber in ihrer Regierungszeit nicht nur den Semmelturm und Schloss Eisenfeld demoliert, sondern auch noch viele andere historische Bauwerke geschleift.

Die damaligen Stadtverantwortlichen haben sich auch nicht das Geringste dabei gedacht, dem Schloss Lichtenegg, das von einem Privatmann gerettet wurde, zuvor schon ein potthässliches Fernheizwerk vor die Nase zu bauen. Auch den Sisi-Pavillon hat letztlich eine Privatinitiative gerettet.

Wenn also jetzt auch SPÖ-Kulturstadtrat Reindl-Schwaighofer für Wels die Ausarbeitung einer Art Altstadtsatzung für erhaltenswerte Stadtbilder nach dem Motto von Braunau oder Steyr verlangt, ist dies durchaus richtig, auch wenn seine früheren Genossen dazu schon jede Menge Möglichkeit gehabt hätten.

SPÖ und Grüne in Wels: Verpasste Möglichkeiten TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel