Stadt Wels auf drohende Blackout-Krise gut vorbereitet

Werbung

Werbung

An alle kritischen Bereiche gedacht

Stadt Wels auf drohende Blackout-Krise gut vorbereitet

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Für den Fall eines Blackouts in Wels hat die Stadt hervorragend vorgesorgt, lobt Sicherheitslandesrat Wolfgang Klinger, und meint, dass diese Vorsorge auch beispielgebend für andere Städte sei.

Von Kurt Guggenbichler

Dass die Stadt für Krisenfälle gut gerüstet ist, zeigte ein Lokalaugenschein beim Traun-Kraftwerk Traunleiten, von wo aus die Messestadt mit Öko-Strom zuverlässig bedient wird. „Unsere Ausfallzeiten werden pro Jahr in Sekunden gemessen“, erklärt Vorstandsprecher Florian Niedersüß vom E-Werk Wels (eww) und auch Sicherheitslandesrat Wolfgang Klinger lobt den „hohen Standard“ und die „gute Leistung des lokalen Stromerzeugers.

Städtische Notvorsorge für Strom, Wasser und Treibstoff

Damit sei Wels in punkto Strom aber auch Wasserversorgung bestens aufgestellt und darüber hinaus noch für andere mögliche Katatstrophen gewappnet, wie Bürgermeister Andreas Rabl betont: Denn neben der polizeilichen und der militärischen Sicherheit gebe es auch noch die städtische Vorsorge, der zufolge sich Wels im Krisenfall zwei Monate mit dem Wichtigsten und Nötigsten über Wasser zu halten vermag. Apropos Wasser: Nach Rabls Worten sollte auch ein 1000-jähriges Hochwasser der Traun Wels nichts mehr anhaben können.

Notstrom für das Klinikum

Bei der Stromversorgung beruht die Versorgungssicherheit nicht nur auf der eigenen Stromproduktion, sondern auch auf einem eigenen unterirdischen Kabelnetz und einem eigenen Betrieb. „Es gibt keine Freileitungen und Masten mehr, die im Fall von Unwettern Angriffspunkte wären“, sagt Rabl, „und auch bei der Stromlieferung garantieren redundante Systeme die Betriebssicherheit.“ Wichtige Einrichtungen wie beispielsweise das Klinikum Wels verfügten über eine eigene Notstromversorgung, die im Fall eines größeren Netzausfalls übergangslos übernimmt.

Wasserversorgung selbst bei Stromausfall

Auch die Wasserversorgung der Welser geht bei Stromausfall weiter, weil das Versorgungsgebiet tiefer liegt als die Wassergewinnung und die Sammelbehälter, so dass das Wasser – wie schon bei den alten Römern – durch das natürliche Gefälle zu den Abnahmestellen fließt. Im Notfall würde der Krisenstab der Stadt Wels zur Feuerwehr übersiedeln, erläutert Rabl, von wo aus die Verantwortlichen auf die städtischen EDV-Systeme zugreifen können.

Für das Betreiben des städtischen Fuhrparks hat die Stadt Wels eine 25.000-Liter-Diesel-Reserve in einem eigenen Treibstofftank, damit die Müllabfuhr und andere notwendige Einrichtungen und Dienste arbeiten können. Schon jetzt, während der Corona-Krise, habe der Einsatzstab seine Professionalität und hohe Effizienz erneut bewiesen.

Projekt “Kaserne als Sicherheitsinsel” endlich starten

Nun geht es noch darum, dass auch die Kaserne in Wels endlich zur versprochenen Sicherheitsinsel hochgerüstet wird, sagt Rabl, was ihm Verteidigungsministerin Klaudia Tanner auch zugesichert hätte.

 

Stadt Wels auf drohende Blackout-Krise gut vorbereitet TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel