Steinkellner will die Afrikanische Schweinepest an der Grenze aufhalten

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„Fliegende Kontrolleure“

Steinkellner will die Afrikanische Schweinepest an der Grenze aufhalten

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„Die großen Sorgen liegen (derzeit) noch jenseits der Grenze“, sagte Verkehrslandesrat Günther Steinkellner bei seiner Bilanz zum Thema Tiertransporte in Oberösterreich. Um die im Nachbarland aufgetretene Afrikanische Schweinepest vom Bundesgebiet fernhalten zu können, laufen derzeit intensive Vorbereitungen.

Bei der Krankheit handelt es sich um eine fieberhaft verlaufende und sehr ansteckende Tierseuche, die sowohl das Haus- als auch das Wildschwein befällt.

Fehlerhafte Transportpapiere

„Das Niveau der Transport-Kontrollen werde laufend erhöht, demensprechend kann bei einem Anstieg von 41 Anzeigen im Jahr 2016 auf 51 im Jahr 2017 nicht von einem drastischen Anstieg gesprochen werden“, erklärt Steinkellner.

Darüber hinaus handelt es sich bei vielen Fällen nicht um Tierquälerei, wie etwa durch zu hohe Ladedichte, sondern ein Drittel der Anzeigen betraf fehlerhafte Transportpapiere, technische Defekte an Fahrzeugen oder die Nicht-Einhaltung von Ruhezeiten.

Stressfreier Transport bis zum Schlachthof

Bei insgesamt 46.000 Einzelkontrollen, sei das eine verschwindend geringe Zahl, äußerten sich Heinz Grammer (stellvertretender Landesveterinärdirektor) und Stephan Hintenaus (Tiertransport-Inspektor) durchaus zufrieden mit der Tendenz. Ziel der im Jahr 2008 ins Leben gerufenen Einrichtung ist es, einen stressfreien Transport der Tiere bis hin zum Schlachthof zu erreichen, um einen hohe Fleischqualität zu erzielen.

Übrigens auch der Transport von Reitpferden – hier gibt es kaum Beanstandungen – fällt unter die Kompetenz der „fliegenden Kontrolleure“. Noch weniger bekannt dürfte sein: Auch Fischtransporte, Zootiere und Zierfische fallen darunter. Von Auffälligkeiten im internationalen Tiertransport kann Steinkellner nicht berichten. „Aber wir wissen, dass unsere Region, in der sehr strenge Maßstäbe angelegt werden, von den schwarzen Schafen unter den Transporteuren weiträumig umfahren werden“, resümiert Steinkellner.

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