Streit im Netz: Internet rätselt wieder über ukrainische Influencerin

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Propagandakrieg

Streit im Netz: Internet rätselt wieder über ukrainische Influencerin

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Der Propagandakrieg zwischen Russland und der Ukraine tobt auch im Internet weiter. Ziel ist wieder jene angebliche Influencerin, die schon totgesagt war, weil Russland ein Krankenhaus bombardiert habe, dann angeblich aber doch ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht habe (Wochenblick berichtete). Nun ist die Auseinandersetzung um jene Ukrainerin um eine weitere Episode reicher. Auf Twitter kursiert ein Video, welches sie beim Abholen von Nahrungsmitteln zeigen soll.

Ist sie es oder ist sie es nicht, diese Frage stellen sich viele Nutzer in sozialen Netzwerken angesichts eines nur 4 Sekunden langen Videos, welches Zivilisten bei einer Lebensmittelverteilung in der Ukraine zeigt. Die Rede ist von Marianna Podgurskaya, einer ukrainischen Influencerin und Beauty-Bloggerin, um deren Ableben oder Nicht-Ableben ein veritabler Medien-Streit zwischen Russland und der Ukraine entstanden war, der sogar vor dem UN-Sicherheitsrat ausgefochten wurde.

Fake-News oder Nicht-Fake-News

Entschieden wurde der Streit bisher nicht. Immer wieder flammt er auf und führt zu gegenseitigen Fake-News- und Propagandavorwürfen. Während für die einen klar ist, dass die Bombardierung einer Klinik in Mariupol ukrainische Fake-News sind und die Frau im gepunkteten Jogging-Anzug auch die Frau auf einer Trage war (Wochenblick berichtete), halten andere dagegen, dass es sich um unterschiedliche Personen handelt.

Streit um neues Video

Das aktuelle Video entfacht den Streit nun aufs Neue. Der Vorwurf: Die getötete Schwangere würde leben und bereits neue Videos drehen. Dabei ist unklar, ob es sich bei dem 4 Sekunden-Clip gezeigte Frau überhaupt um jene Marianna Podgurskaya handelt. Einige Nutzer sehen darin eine Bestätigung für ukrainische Propaganda.

Für andere hingegen ist klar, Russland versucht wieder Fake-News zu verbreiten.

Stimmen, die zur Vernunft mahnen, die Frage stellen, wo das Video überhaupt her ist oder auf die Leiden der Zivilbevölkerung in dem Konflikt aufmerksam machen, bleiben in der Minderheit.

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