Tag 8 – Neuer Wochenblick wird fertig – natürlich „Made in Austria“

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Österreich in der Zwangspause

Tag 8 – Neuer Wochenblick wird fertig – natürlich „Made in Austria“

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Der etymologische Ursprung des Wortes „Krise“ liegt in der griechischen Sprache. Abgeleitet vom Verb „krino“, bedeutet es dort „beurteilen“, „entscheiden“ und „kämpfen“. Wir alle werden im Laufe der Corona-Krise all diese Dinge noch lange machen müssen.

Ein Eintrag ins Tagebuch von René Rabeder

Jetzt zusammenhalten, dann aufarbeiten

Wir müssen jetzt beurteilen, wie ernst die Situation ist und wie wichtig uns die sind, die wir mit den derzeitigen Maßnahmen der Bundesregierung schützen sollen. Wir müssen nach der Krise beurteilen, ob diese Maßnahmen die richtigen waren. Wir müssen uns jetzt entscheiden, ob wir bereit sind, alles zu unternehmen, um dieses Virus zu besiegen. Und wenn es besiegt ist, müssen wir entscheiden, ob unsere Welt sich so weiterdrehen soll wie bisher. Wir müssen jetzt dafür kämpfen, gesund zu bleiben. Und wenn wir das geschafft haben, müssen wir dafür kämpfen, dass es auch so bleibt. In der Krise müssen wir zusammenhalten. Danach müssen wir aufarbeiten. Ist Covid-19 die Krankheit oder ist es nur ein Symptom davon? Ich persönlich denke, Letzteres ist der Fall.

Für mich ist die Globalisierung die maßgebende Vorerkrankung, die überhaupt erst dazu führte, dass uns ein wohl aus China stammender Erreger so brutal aus unserem Alltag reißen konnte. Dieses Coronavirus zeigt uns gerade ganz genau, dass unsere Gesellschaft nicht immun ist. Dass wir leichtsinnig waren. Unser medizinscher Bedarf ist leider genauso „Made in China“ wie das Virus. Und darum kann es aus meiner Sicht in Zukunft nur einen wirksamen Impfstoff geben: „Made in Austria“.

Packen wir es an

So wie ich machen sich in diesen Tagen sicherlich viele Menschen ihre Gedanken. Jeder einzelne muss derzeit versuchen, mit dieser schwierigen Situation umgehen zu können. So natürlich auch meine Kollegen in der Redaktion. Wir haben heute weitgehend die nächste Ausgabe des Wochenblicks fertig gemacht, die am Donnerstag erscheinen wird. Und wir haben uns für diese Woche vorgenommen, unseren Lesern einen ganz persönlichen Einblick in unsere Gedanken und unseren derzeitigen Alltag zu geben. In Zeiten, in denen jeder von uns seinen Platz in der Redaktion gegen das eigene Wohnzimmer tauschen muss, ist das Zusammenstellen einer Zeitung zwar eine besondere Herausforderung, aber ich glaube ich darf mit Stolz sagen, dass meine Kollegen das toll hinbekommen. Und was mich besonders freut: Wochenblick-Leser werden ein vertrautes Gesicht zu sehen bekommen. Unser ehemaliger Online-Chefredakteur Johannes Schüller berichtet aus Dresden, wie man dort mit der Situation umgeht.

So wird diese nächste Ausgabe eine sehr spezielle werden, in der freilich auch unsere geschätzten Leser zu Wort kommen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Halten wir aber alle zusammen, wird jedes einzelne Päckchen leichter werden. In diesem Sinne: Packen wir es an! Und bleiben Sie gesund!

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