Verzockt: So wurde Argentinien vom Vorzeigeland zum Problemfall

Armut explodiert nach Corona-Quarantäne

Verzockt: So wurde Argentinien vom Vorzeigeland zum Problemfall

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Vor wenigen Jahren gehörte Argentinien noch zu einem der wohlhabendsten Länder der Erde. Heute versucht die Regierung, den Ausverkauf der Ressourcen zu verhindern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Argentinien eines der reichsten Länder der Welt und zog viele Einwanderer, vor allem aus Europa, an. Doch eine schlechte Wirtschaftspolitik und Korruption manövrierten das Land in eine Schuldenfalle.

Jetzt befindet es sich in den Fängen des IWF und internationaler Investoren. Zwar konnte eine Staatspleite 2020 noch abgewendet werden, doch sollte Argentinien in Zukunft nicht mehr zahlungsfähig sein, könnten viele seiner Bodenschätze an seine Gläubiger fallen.

Kritiker werfen dem vorherigen Präsidenten Macri vor, die Bodenschätze des Landes, darunter Erdöl und Erdgas, verpfändet zu haben. Sollte Argentinien den Schuldendienst nicht bedienen können, würden diese Ressourcen in den Besitz seiner Gläubiger übergehen.

Nach fast sieben Monaten harter Corona-Quarantäne leben über 40 Prozent der Menschen in Armut, ein weiterer Staatsbankrott droht. Die USA und China halten das Land indessen über Auslandsschulden in der Abhängigkeit.

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