Welser Jakobsweg – Pilgerstraße in Oberösterreich

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Welser Jakobsweg – Pilgerstraße in Oberösterreich

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Pilgern ist nach wie vor im Trend. Auch in Wels und im restlichen Oberösterreich gibt es viele Menschen, die sich wie der deutsche Entertainer Harpe Kerkeling wünschen, einmal kurz weg zu sein, um auf dem südfranzösischen oder spanischen Teil des Jakobswegs zu wandern. Doch wozu gleich in die Ferne schweifen, wenn das Begehrte doch so nahe ist, jedenfalls für Welser (aber auch Linzer). Zumindest zum Üben für die große Pilgerreise könnten potentielle Wanderer vorerst einmal den Welser Jakobsweg begehen.
Dieser Weg führt Interessierte durch die Landschaft nordwestlich von Wels, die manche als unspektakulär erachten, die aber doch so ihre kleinen und schönen Seiten hat. Dabei handelt es sich um ein Gebiet, das die Gemeinden Gunskirchen und Pichl berührt, eine Gegend, von der auch der  ehemalige Welser Vizebürgermeister Bernhard Wieser schon geschwärmt hat.

Naherholungsraum mit vielen Kleindenkmälern

Doch beim Schwärmen hat es Wieser nicht belassen, denn er hat ein Buch über den Welser Naherholungsraum mit seinen vielen Kleindenkmälern geschrieben und in diesem Werk mit dem nüchternen Titel „Kapellen, Marterl und Kreuze in Wels und Umgebung“ auch den 15 Kilometer lange Welser Jakobsweg erwähnt.
„Dieser alte Wallfahrtsweg von Wels nach Pichl zur Jakobskirche begann einst „in Unterirrach, „bei einer Kapelle unweit des „Reichsstraßenwirtes“ wie es heißt.
Von dort führte er über die Wimpassinger-Kapelle, die Gnaumair-Kapelle und Strasser-Kapelle über das Marterl beim Wirt in Fernreith, die Kletzl-Kapelle und über vier weitere (heute unbekannte Kapellen) zur Jaglskirche. Den heutigen „Jaglsweg“ (Jakobsweg) könnte man bei Obermairs Wirtshaus in Wimpassing beginnen, rät Wieser. Bis zum Ziel sind es dann zwölf Kleindenkmäler-Stationen, die in nicht weniger als vier Fällen in Gasthaus-Nähe liegen: eben beim Obermair, beim Gasthaus Adrian (besser bekannt als Fenreitherhof), beim Mostheurigen Fuchsberger und beim Ausflugsgasthaus Übleis. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, kann den Welser Jakobsweg auch mit dem Rad bereisen.

 

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