„Wochenblick“ in Japan: Fujiyama statt Großglockner

„Wochenblick“ in Japan: Fujiyama statt Großglockner

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Ähnlich wie die Österreicher lieben auch die Japaner das Bergsteigen. Der bergerprobte „Wochenblick“-Redakteur Wilhelm Holzleitner reiste nach Japan, um den höchsten Gipfel des Inselstaates zu besteigen, den derzeit ruhenden Vulkan Fuji, mit 3.776 Meter fast gleichhoch wie der heimische Großglockner.

An Berge denken im Zusammenhang mit Japan die wenigsten. Dabei ist das Land überzogen mit sensationell schönen Gebirgszügen.

Auch in Japan kraxelt man gerne auf die Berge

Alles überragt der legendäre heilige Berg Fuji, mit 3.776 Metern einer der höchsten Vulkane der Welt. In der Hauptsaison zwischen Juli und August besteigen bis zu 3.000 Japaner täglich den Berg, richtiggehend beschaulich dagegen geht‘s in der Vorsaison zu.

„Bei meiner Besteigung Mitte Juni waren es gerade eine Handvoll Menschen, denen ich begegnet bin“, so Holzleitner. Zu dieser Zeit darf man auf den Fuji offiziell gar nicht hinauf – zu leichtsinnig und wagemutig sind manche japanische Wandersleut‘, schließlich gehts hier so hoch hinauf wie auf den Großglockner.

Anstieg mit unfassbarem Ausblick

Holzleitners Plan war, den Fuji innerhalb eines Tagesausflugs ab Tokio (120 km entfernt) zu besteigen – morgens mit dem ersten Bus hin und abends mit dem letzten (17:00 Uhr) wieder retour. Schwierig, ist doch die Gehzeit für den elf Kilometer langen und mit 1.600 Höhenmeter gespickten Aufstieg mit sechs Stunden pro Richtung angegeben.

Der Anstieg auf den perfekten Vulkankegel geizt nicht mit unfassbaren Ausblicken bis an die japanische Küste und das grüne Umland, das letzte Wegdrittel wurde nicht nur durch eine enorme Steilheit, sondern auch tiefem Schnee erschwert.

Dann, nach exakt vier Stunden, war es geschafft und der höchste Punkt Japans erreicht – was für ein wunderschöner Kontrast zur lauten, schrillen und verrückten 8-Millionen-Metropole Tokio. Japan ist eben mehr als alles andere auf der Welt ein Land der extremen Kontraste.

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