„Zwei gegen zwei”-Faustball soll jetzt die Städte erobern

Werbung

Werbung

„Zwei gegen zwei”-Faustball soll jetzt die Städte erobern

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Faustball-Nationalteamchef Martin Weiss blickt im „Wochenblick“-Gespräch nochmal auf die sportlich missglückte Heim-EM zurück und gibt einen interessanten Ausblick auf die Zukunft des heimischen Faustballs.

 

Die Erwartungen bei der Heim-EM waren groß. Wie sehen Sie den dritten Platz mit etwas Abstand?
Ich bin immer noch enttäuscht, dass wir das Finale nicht erreichten. Es war im Semifinale durchaus drin, die Schweiz zu schlagen.

 

Wie schaut‘s im Nationalteam mittelfristig aus: Sind die Spieler da, um die Lücke zur Schweiz und Deutschland schließen zu können?
Ganz klar JA! In den Nachwuchsbewerben ist die Lücke bereits geschlossen, das macht Hoffnung. In Kürze wird unser Konzept für die nächsten Jahre präsentiert werden.

 

Österreich gehört im Faustball zu den Top-Nationen auf der Welt. Dennoch stehen Sie im Schatten der Fußballer. Ärgert Sie das?
Ja und nein. Wir sind realistisch und hinken im Vergleich von Mitglieder- und Aktivenzahlen  dem Fußball hinterher. Sieht man aber Events wie die EM in Grieskirchen, wissen wir, dass wir uns nicht verstecken brauchen und auch mehr Anerkennung verdient hätten.

 

Angesichts der Kicker-Millionengehälter: Würden Sie im nächsten Leben trotzdem wieder Faust­baller werden?
Auf alle Fälle. Faustball ist in allen Belangen ein perfekter Sport für mich, da für mich andere Motive als Geld im Vordergrund stehen.

 

Zur Bundesliga: Hier sind die Karten für Rekordmeister Urfahr neu gemischt. Sie haben einen brasilianischen Teamspieler verpflichtet. Wie schafft man so etwas?
Durch gute Trainingsarbeit und ein gutes Umfeld. In Brasilien wird die Meisterschaft aufgrund der großen zurückzulegenden Distanzen in ein paar Wochenenden gespielt. In Europa und speziell in Österreich ist jedes Wochenende Meisterschaft, was für die südamerikanischen Spitzenspieler sehr interessant ist.

 

Derzeit ist eine „junge” Variante des Faustballs im Gespräch: „Urban Fistball“. Bitte um Details!
Gespielt wird am Kleinfeld mit zwei Spielern und niedrigerer Netzhöhe. In Kürze wird das neue Regelwerk präsentiert, wir hoffen auf eine starke Breitenwirkung im urbanen Umfeld.

++++

Der Artikel hat für Sie wichtige Neuigkeiten enthalten? Sie wollen kritischen Journalismus unterstützen?
Dann tun Sie das mit einem ABONNEMENT unserer Wochenzeitung!

[post-views]
„Zwei gegen zwei”-Faustball soll jetzt die Städte erobern TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel