Ein unfassbar widerlicher Fall von politischer Gewalt trug sich in Deutschland zu. Einige sogenannte „Aktivisten“ verkleideten sich als Polizei, täuschten eine Hausdurchsuchung bei einem Nachwuchskader eine politischen Kleinpartei vor. Sobald die Tür offen war, stürzten sich die Linksterroristen mitten in der Nacht auf den wehrlosen Mann. Mit Hämmern prügelten sie ihm auf dem Kopf herum und brachen ihm die Beine.

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Was, Sie haben davon noch nichts gehört? Sie haben keine Sondersendungen in allen Fernsehsender gesehen? Keine Anteilnahme von allen großen Parteien einschließlich der Kanzlerin höchstpersönlich? Keine Lichterketten, wo die Zivilgesellschaft der Verrohung, Gewalt und Hetze gegen Andersdenkende eine klare Absage erteilt? Möglicherweise hat dies damit zu tun, dass die Täter von der staatlich geduldeten Antifa kommen und ihr Ziel von einer rechtsgerichteten Partei.

„Nazi“ kann für die Antifa jeder Beliebige sein

Der Fall spielte sich in Sachsen ab und betraf den Chef der Jungen Nationalisten (JN). Nun mag man von der NPD und ihren Vorfeldorganisationen ja halten, was man will. Auch ich erziele mit dieser Partei, ihrem politischen Stil und einigen ihrer Standpunkte keinen Konsens. Aber jetzt mit der Schulter zu zucken, weil es den Vertreter einer völlig abgemeldeten Splitterpartei am rechten Rand traf, wäre falsch.

Denn gemeint sind mit ihrem „Nazis aufs Maul“ der Antifa alle, die keine linksradikale Ideologie haben. Deren Schlägertrupps unterscheiden nicht, ob es sich um NPD-Leute, um Liberal-Konservative oder um Corona-Maßnahmenkritiker handelt. Sie erschaffen sich ihre „Sexisten, Rassisten und Faschisten“ selbst und lassen danach, wenn sie gerade Lust dazu haben, ihrer Brutalität freien Lauf. Wer heute wegschaut, ist morgen schon der Nächste auf der Liste dieser gewaltbereiten Gestalten.

Gefährliche Angriffe gegen friedliche Demonstranten

Dass sie dabei auch den Tod ihrer Zielperson billigend in Kauf nehmen, ist leider auch keine Neuigkeit mehr. Im vergangenen Mai fiel in Stuttgart ein Antifa-Mob von etwa 40 bis 50 Personen über drei Leute her, die zu einer „Querdenken“-Demo wollten. Einen von ihnen verletzten sie dermaßen schwer, dass er wochenlang im Koma lag. Einige Monate später prügelten sie im Dutzend auf einem am Boden liegenden Maßnahmenkritiker ein, sprangen teilweise auf seinem Kopf herum.

Dass beide Betroffenen noch am Leben sind, grenzt an ein Wunder. Und es ist wohl nur mehr Zufall, dass es noch zu keinem abgeschlossenen Mord kam. Billigend in Kauf nahm man ihn auch im Jahr 2016, als ein sogenannter „Antifaschist“ einen Ziegelstein in Wien von einem Dach auf patriotische Demonstranten warf. Der Täter wurde nie gefasst, ein Verletzter hingegen musste notoperiert werden und wurde medial sogar verleumdet.

Kritik oder eine Distanzierung von vermeintlich bürgerlichen Vertretern der Linksparteien bleib aus. Ein Grünen-Politiker ulkte sogar in der Folge: „Die Opferfaschisten heulen wieder rum“. Dabei ist die Gefahr immens: Bis die vermeintlichen „Guten“, im Mainstream gerne als „linke Aktivisten“ verniedlicht, wirklich einen politischen Mord begehen, ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Kampf gegen Antifa-Gewalt offenbar nicht erwünscht

Auch sonst nimmt die Politik solche Szenen billigend zur Kenntnis. Die Mär, wonach sich linksextreme Gewalt nicht gegen Menschen, sondern gegen Gegenstände richtet, ist weit verbreitet. Eine SPD-Ministerpräsidentin bezeichnete Linksextremismus einst sogar als „aufgebauschtes Problem“. Hin und wieder gibt es dann wieder einmal eine polizeiliche Aktion gegen autonome Hausbesetzer, aber großteils lässt das System die Schlägertrupps, die ohnehin für alles kämpfen, das es durchführen will, gewähren.

Groß aus der öffentlichen Hand finanzierte Projekte gegen linke Gewalt gibt es nicht. In Deutschland wird nur ein einstelliger Millionenbetrag vom Familienministerium zur Prävention zur Verfügung gestellt. Gegen sogenannte „rechte Gewalt“ – in den meisten Fällen in Wirklichkeit opferlose „Propagandadelikte“ – gab es hingegen schon in den letzten Jahren über 100 Millionen pro Jahr. In den nächsten vier Jahren soll es gesamt sogar eine Milliarde sein. Profiteure sind teilweise extremistische Antifa-Gruppen. Auch im hiesigen türkis-grünen Regierungsprogramm kommt Linksextremismus nicht einmal vor.

Linksextreme Gewalt kann jeden treffen

Verschont wird von dieser Gewalt niemand. Seit dem Vorjahr dokumentiert das Grazer Portal „Linke Gewalt.info“ jede Form linksextremer Straftaten. Das Portfolio reicht dabei von einfachen Plakatbeschädigungen über Farbanschläge auf Gebäude bis hin zu solchen Übergriffen wie gegen den JN-Jungpolitiker. Und wer durchblättert stellt fest: Es kann wirklich jeden treffen.

Teilweise sind dort Fälle dokumentiert, wo sogar Geschäftsstellen der SPD oder Grünen angegriffen wurde, etwa weil sie nicht radikal genug gegen Abschiebungen stimmten. Aus der Warte dieser Leute kann der Freund von gestern schon der Feind von morgen sein, ein ausgelassenes Gendersternchen im Netz zum Vorwand für gewalttätige Hausbesuche werden. Das Konzept „Ehre“ ist keine politische Kategorie dieser Leute.

Immenses Gewaltpotenzial nicht unterschätzen

Das sollten auch viele wissen, die vielleicht bei der letzten Wahl noch für linke Parteien abstimmten, vielleicht sogar auf linken Demos mitgingen – heute aber gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung auf die Straße gehen. Für die Antifa-Schläger seid ihr einfach trotzdem „Nazis“ und wenn sie die Chance und Lust dazu bekommen, werden sie euch auch mit einem Hammer zu Brei schlagen. Nehmt euch in Acht und traut ihnen nicht.