Laut jüngster US-Gallup-Umfrage ist der amerikanische Präsident Donald Trump der am meisten bewunderte Mann des Jahre 2020. Damit schlägt er Ex-Präsident Barack Obama, der diese Position 12 Jahre innehatte. Bei der Umfrage wurden die beiden Persönlichkeiten gegenüber gestellt. Trump führte dabei mit 18% gegenüber Obama mit 15%. Für die Umfrage wurden 1.018 Personen zwischen dem 1. und 17. Dezember befragt. 

Von Kornelia Kirchweger

„Biden-Blase“ unten durch

Joe Biden, der unter Obama Vizepräsident war und am 3. November in einer heftig umstrittenen und von Trump bekämpften Wahl angeblich die Mehrheit der Stimmen erhielt, schaut dagegen schlecht aus: nur 6% bewundern ihn. Auch Dr. Anthony Fauci, führendes Mitglied in der Corona-Task-Force und bei Trump nicht mehr sehr gut angesehen, kam auf nur 3% der Bewunderer. Er hat aber schon einen fixen Posten als Medizinischer Chefberater, sollte Biden nächster US-Präsident werden. Auch die Bewunderung für das Wirken von Papst Franziskus hält sich in Grenzen: nur 2% der Befragten sind vom Heiligen Vater begeistert. Ganz unten auf der Skala, liegen mit 1% u.a. der linke Demokraten-Senator Bernie Sanders, Microsoft-Gründer Bill Gates, Tesla-Chef Elon Musk und der Dalai Lama.

Medienopfer Melania Trump

Bei den weiblichen Persönlichkeiten liegt die frühere First Lady Michelle Obama mit 10% vor der aktuellen First Lady Melania Trump, die auf 4% kam. Kritische Amerikaner führen das u.a. darauf zurück, dass Melania vom linken und Trump hassenden Mainstream ignoriert und geschnitten wird. Sie halten Melania für die eleganteste und attraktivste First Lady seit Jackie Kennedy. Ungeachtet dessen spottete erst kürzlich eine Kommentatorin in der Washington Post über die Weihnachtsdekoration von Melania im Weißen Haus und sprach von einer jährlich wiederkehrenden „Kontroverse“.

Hinterbänkler Merkel und Clinton

TV-Talk-Meisterin und Milliardärin Oprah Winfrey liegt übrigens auch nur bei 3% im Bewunderungs-Ranking. Sie ist wiederum ein Fan von Obama und Clinton und unterstützte beide im Wahlkampf. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Trump u.a. wegen ihrer Einwanderungspolitik und dominanten Rolle in der EU kritisierte, eroberte nur schlappe 2%. Sie ist dabei in guter Gesellschaft – und zwar von Hillary Clinton, die unter Obama US-Außenministerin war.

Auch Greta Thunberg unten durch

Ganz am Ende der weiblichen Beliebtheits-Skala rangiert Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Vielleicht weil sie zu gerne Politiker und Erwachsene beschuldigt, ihr die Kindheit geraubt zu haben: sie kommt gerade einmal auf 1%. Das wird sie nicht weiter ärgern – denn sie wurde erst kürzlich mit dem Gulbenkian-Preis geehrt, der für herausragende Leistungen zur Verteidigung der Menschenrechte in punkto Meinungsfreiheit, Information und Presse vergeben wird. Der Preis ist mit 1 Mio Euro dotiert. Das Geld will Greta über ihre Thunberg-Stiftung an Öko-Organisationen und -Projekte weitergeben.