Andreas Gabalier fehlt dieses Jahr bei den 20. Amadeus Austrian Music Awards, seine Fans sind enttäuscht. Der Volks-Rock’n’Roller schießt in einem Video auf Facebook scharf gegen die Verantwortlichen: „In der Kategorie Live Act des Jahres nicht nominiert zu sein, ist an Ignoranz nicht zu überbieten.“

Kritisiert werden von ihm alle Musikexperten, die für die Nominierungen des Musikpreises zuständig sind.

„Größtes Armutszeugnis“

Im Video, das er am Donnerstag Nachmittag hochgeladen hat, sagt Gabalier, dass ein kleines Maß an Wertschätzung durchaus angemessen gewesen wäre. „Es ist das größte Armutszeugnis an Unprofessionalität“, ballert Gabalier in Richtung der sogenannten Experten.

Riesiger Publikumsandrang

In der Kategorie „Live Act des Jahres“ nicht nominiert zu sein, sei für Gabalier an Ignoranz nicht zu überbieten. Im vergangenen Sommer habe er schließlich eine „noch nie dagewesene Stadiontournee“ gespielt. Zu seinen Konzerten in 15 Stadien kamen jeweils zwischen 50.000 und 80.000 Besucher.
Am Ende des Videos spricht er seinen Kollegen aus Österreich seinen Respekt aus. „Ich freue mich immer über viel fetzige Musik die mich im Auto begleitet oder beim Sport antreibt!“

Volle Unterstützung der Fans

Auf Facebook solidarisieren sich währenddessen die Gabalier-Fans mit ihrem steirischen Alpen-Elvis und kritisieren in Kommentaren die Abgehobenheit der linken Kulturszene: