„Den Geist des Widerstands können sie nicht rausprügeln.“ Auf diese Artikelüberschrift stieß ich unlängst  beim Durchblättern eines bekannten regierungshörigen österreichischen Printmediums.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Aha, auch schon draufgekommen, dachte ich, weil ich annahm, in dem Bericht würde nun endlich der immer stärker werdende Widerstand der Bürger thematisiert, die gegen den Abbau unserer Grundrechte im Zuge der Durchsetzung der Covid-Notverordnung demonstrieren.

Grundrechte der Bürger sind egal

Allerdings störte ich mich an dem Wort rausprügeln. Rausmobben wäre wohl treffender gewesen, wenn ich an all jene denke, die plötzlich beschnitten und/oder drangsaliert werden, weil sie mit ihrer Meinung der Corona-Regierungsdoktrin widersprechen.

Als ich jedoch weiterlas, sah ich, dass es sich bei der Artikelüberschrift nicht um die Aussage eines Corona-Demonstrationsteilnehmers handelte, wie ich zunächst angenommen hatte, sondern um die Feststellung der weißrussischen Lukaschenko-Gegnerin Swetlana Tichanowskaja.

Deren Kampf schien für die von mir aufgeschlagene Zeitung wichtiger zu sein als der Kampf unserer Bürger, die sich um den Abbau unserer Grundrechte ängstigen. Doch davon war im gesamten Blatt, das mit Regierungsinseraten gut versorgt wird, leider keine einzige Zeile zu lesen.

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