In den letzten Tagen und Wochen gab es gegen die Mohrenbrauerei eine Flut an Rassismus-Vorwürfen. Laut Unternehmen sei ein sachlicher Dialog nicht mehr möglich.

Seit Beginn der linksradikalen „Black Lives Matter“-Bewegung nahmen die Anfeindungen gegen die Dornbirner Traditionsbrauerei wegen ihres Logos massiv zu. Mitarbeiter wurden am Anrufbeantworter als „Dreckspack“ und „Nazis“ beschimpft.

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Die Brauerei musste nun die Reißleine ziehen und legte den Facebook-Kanal vorübergehend still. Eine Online-Petition unterstützt das Unternehmen, das in seinem Logo einen stilisierten Mohren­kopf trägt. Fast 9.000 Personen hatten bis zum Redaktionsschluss unserer Printausgabe unterschrieben. Das Medium Vorarlberg Online hat eine Umfrage gestartet, die ein klares Ergebnis erbrachte und ein weiteres Mal belegt, dass Linke und Linksextreme mit ihren Anliegen nur eine Minderheit stellen.

Der Mohrenkopf beruht übrigens auf dem heiligen Mauritius, einem Schwarzen der von Christen seit dem 4. Jahrhundert als Heiliger verehrt wird. Geschäftsfüher Thomas Pachole sagte, es wäre falsch etwas zu ändern, das bereits 200 Jahre bestand hat. Tatsächlich wird in solchen Moraldebatten meist übersehen, dass hier kein echter Druck aus der Öffentlichkeit besteht. Wenige laute Linksextremisten werden von Haltungsmedien zitiert und damit ein Skandal vorgetäuscht, der nie einer war.

Im Internet lachen die meisten Menschen über den Skandal oder wundern sich darüber, was alles möglich ist. Außerdem kursiert ein Bild, in dem der bekannte und beliebte Mohrenbräu-Mohr durch ein Bild von Kanzler Kurz ersetzt wurde. Das Getränk heißt dort nun „Ohrenbräu“.

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