Die Zustände vor deutschen Gerichten werden immer skurriler. In Saarbrücken versuchte ein unter anderem wegen eines Raubüberfalls angeklagter „Deutscher“ namens Khalid, bewaffnet in ein Gerichtsgebäude zu gelangen. Im Gerichtssaal angekommen schlief er dann ein.

Als der 37-Jährige im Gerichtssaal neben seinem Verteidiger Platz nahm, lallte er noch „das Verfahren wird ja sowieso eingestellt“. Dann verdrehte er die Augen und schlief ein. Die Verhandlung hätte am Landgericht Saarbrücken stattfinden sollen.

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Wollte mit Küchenmesser ins Gerichtsgebäude

„Haben Sie gut geschlafen?“ fragte der Richter den Rechtsbrecher. Dieser erklärte, dass er gerade mehrere Tage durchgefeiert habe. Allerdings wäre nur Alkohol im Spiel gewesen. Zuvor war der Mann, der sich offensichtlich auf freiem Fuß bewegen kann, bei der Einlasskontrolle aufgefallen. Er führte ein Küchenmesser und mehrere Spritzen mit sich. „Zum nächsten Termin erscheinen Sie ausgeschlafen und nüchtern“, ordnete der Richter an. „Ei jo“, erklärte dieser zustimmend, berichtete die deutsche „Bild“.

Das Verfahren wurde aufgrund des Zustandes des Angeklagten vertagt. Es ist anzunehmen, dass dieser bis zum nächsten Termin am 12. September auf freiem Fuß weiter feiern kann.