Zahlreiche Staaten hatten schon Restaurants und Museen geöffnet, die Einreise erleichtert oder sogar schon angekündigt, sämtliche Maßnahmen fallen zu lassen. Doch mit einem Schlag wurden überall neue Lockdowns verhängt – sie alle gelten bis Mitte Mai und ab dann gelten überraschend in 13 EU-Staaten dieselben Regeln: Impfung oder ständige Tests.

Ein Gastbeitrag von Franziska Bernhard

Der Inselstaat Zypern hatte vergangene Woche erst beschlossen, zum 1. Mai die Reisebeschränkungen mit seinem wichtigsten Partner Russland aufzuheben. Zum 30. April sollten sogar alle Maßnahmen gänzlich fallen. Doch am Freitag, den 24. April wurde überraschend ein zweiwöchiger Lockdown verkündet. Ab dem 9. Mai solle alles wieder geöffnet werden, doch Zutritt zu Restaurants, Museen und Stränden sollen nur Geimpfte erhalten oder jene, die einen nur drei Tage gültigen negativen Test vorweisen können.

Plötzlicher Sinneswandel

Auch Griechenland setzt auf Impfungen und Tests, um Touristen wieder willkommen heißen zu dürfen und die Restaurants zu öffnen. Doch der Lockdown wurde vor fünf Wochen schon gelockert, die zahllosen griechischen Inseln waren sogar vollständig geöffnet. Woher also der plötzliche Sinneswandel?

Globalistische Eliten wollen Tests und Impfungen

Dazu folgende Überlegungen: Auffällig ist, dass Zypern und Griechenland, aber auch Spanien und Portugal vom Tourismus abhängig sind und daher ein Interesse an einem möglichst normalen Leben haben. Auffällig ist ebenfalls, dass globalistische Kreise ein Interesse an möglichst vielen Impfungen und Tests haben und diese auch rücksichtslos durchsetzen, wie auch Österreich unter Soros-Intimus Kurz zeigt.

Gleichgeschaltet

Auffällig ist ebenfalls, dass rund um den 15. Mai sowohl Zypern als auch Griechenland, Portugal, Österreich und zehn weitere EU-Staaten angekündigt haben, das öffentliche Leben wieder hochzufahren. Alle jedoch unter der Auflage, entweder geimpft zu sein oder ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Sowohl die Ankündigung dessen erfolgte beinahe zeitgleich als auch sind die kommenden Maßnahmen und Bedingungen faktisch dieselben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Staatliche Kontrolle: Zwangstests und -Impfungen

Daraus folgt: Nur wer geimpft oder getestet ist, darf am öffentlichen Leben wieder teilnehmen. Ein spontaner Besuch im Museum oder ein Kaffee mit Freunden ist damit ausgeschlossen, da nur mit zeitintensiver Vorbereitung möglich. Dieser aggressive Nudge* zwingt uns dazu, uns alle drei Tage unter staatlicher Obhut testen zu lassen, um für 72 Stunden den Zugang zu Geschäften gewährt zu bekommen. Die einzige Alternative wäre die Impfung.

* Nudging: So nennt man die Anwendung verschiedener subtiler Techniken aus der Verhaltensökonomie und der Psychologie, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu „stubsen“ und „schubsen“, um ein gewünschtes Verhalten zu zeigen.

Zypern zählt übrigens die höchste Zahl an Impfgegnern europaweit. 

Durch Finanzspritzen erpressbar

Merkwürdig ist, dass die betroffenen Staaten durch massive Finanzspritzen der EU erpressbar und gleichzeitig auf Reisende angewiesen sind. Merkwürdig ist ebenfalls, dass alle Staaten sich ohne vorherige Ankündigung, sogar teils gegenläufige Maßnahmen, auf dieselben Beschränkungen zum selben Zeitpunkt geeinigt haben müssen.

Teure Tests könnten Impfdruck erhöhen

Denkbar ist dabei folgendes Szenario: Wer nicht alle drei Tage bei einer staatlichen Stelle um seine Freiheit betteln will, muss sich ergo impfen lassen. Dazu ist es denkbar, dass die Tests alsbald kostenpflichtig werden und somit den Impfunwilligen eine immense finanzielle Belastung aufgebürdet wird – es sei denn eben, sie lassen sich endlich spritzen.

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