März 2020: Aus Angst vor einer Corona-Infektion rammte ein Firmenchef seinen Nachbarn und dessen kleinen Sohn (9) mit einem Radlader. Panisch versuchte der Corona-Wahnsinnige das Auto der Nachbarn von seinem Grundstück zu schieben. Wie im Horror-Film: In Todesangst verschanzten sich Vater und Sohn hinter einem Paletten-Stapel, um dem drohenden Tod zu entrinnen. Beim gestrigen Gerichtsprozess beschwor der Flachgauer, selbst in Todesangst gehandelt zu haben. Seine Rechtfertigung: Übermäßiger Medien-Konsum habe ihn in den Corona-Wahn geführt.

  • Salzburger befand sich im März 2020 im Corona-Wahn
  • Verbarrikadierte sich auf Gelände seiner wegen Corona geschlossenen Firma
  • Panische Angst vor Infektion: Als Nachbar mit Sohn (9) Grundstück befuhr, rammte er die beiden mit 20-Tonnen-Radlader
  • Schaute zwei Wochen Mainstream-Nachrichten: Paranoide Schizophrenie

„In seiner Psychose war er davon überzeugt, dass jeder, der sich seinem Firmengelände nähert Corona bringt, dass Corona todbringend ist und so hat er versucht mit seinem Radlader das Firmengelände von allen Autos und Fremdeinflüssen fernzuhalten“, erklärte der Anwalt des Firmenchefs nach dem Prozess.

Zombie-Apokalypsen-Stimmung in Salzburg

Massive Angst vor Ansteckung: Niemand sollte ihm zu nahe kommen, war der 48-Jährige im März 2020 der Überzeugung. Denn sonst drohe eine tödliche Corona-Virusinfektion. Zombie-Apokalypsen-Stimmung in Salzburg: Deshalb schüttete der Firmenchef einen Erdhaufen auf und verbarrikadierte das Firmengelände, um Fremdeinflüsse zu verhindern. In seiner paranoiden Schizophrenie erschien ihm dieses Verhalten logisch. Verzweifelt: Zuvor musste der Mann seine Firma corona-bedingt schließen.

Vater und Sohn versteckten sich vor Corona-Wahnsinnigem in Todesangst

Am 28. März 2020 fuhr sein Nachbar (38) dennoch mit seinem neunjährigen Sohn – nichtsahnend – über das Gelände. Wie im Horror-Film: Als der 48-Jährige dies realisierte rammte er Mann und Kind mit seinem 20 Tonnen schweren Radlader.  Der Corona-Wahnsinnige habe das Auto vom Firmengelände schieben wollen, um einer Corona-Virus-Infektion zu entgehen, erklärte er gestern vor dem Geschworenen-Gericht. Zuerst dachte der Nachbar, es handle sich um ein Versehen und der Mann sei auf dem Caterpillar eingeschlafen. Doch nachdem der Mann und sein Sohn aus dem Auto sprangen, verfolgte sie der 48-Jährige mit gesenkter Schaufel. Der Neunjährige schrie: „Papa, der bringt uns um“. In Todesangst verschanzten sich die beiden hinter einem Paletten-Stapel und riefen die Polizei. Nur durch das rasche Einschreiten der Behörden konnte Schlimmeres verhindert werden.

Mainstream-Medien machten ihn wahnsinnig

Heute erkenne der Mann, dass er sich in einem Wahn befand. Er sei froh, dass niemand verletzt wurde. Mainstream machte ihn wahnsinnig: Er habe zwei Wochen kaum geschlafen und nur noch Nachrichten geschaut. Diese hätten bei ihm eine derartige Corona-Panik ausgelöst, dass der Mann nicht mehr klar denken habe können, erzählte der 48-Jährige vor Gericht. Nach dem Vorfall wurde der Mann in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher gehalten. Durch die Behandlung bekam er sich im Laufe der Zeit wieder in den Griff und wurde sich durch psychologische Behandlung seines schizophrenen Corona-Wahns bewusst.

Gestern Abend wurde das Urteil verkündet. Der Mann wurde vom Vorwurf des Mordversuchs freigesprochen. Übrig blieb lediglich die versuchte schwere Nötigung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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