Vor dem Büro von Sebastian Kurz wurden große, schwere Beton-Klötze positioniert. Heftige Aufregung im Netz.

Angezettelt hat die Aufregung Neos-Abgeordneter Helmut Brandstätter.

Foto von Beton-Klötzen auf Twitter aufgetaucht

Brandstätter, ehemaliger Chefredakteur der Zeitung „Kurier“, postete Anfang der Woche auf Twitter ein Foto der Beton-Klötze vor dem Kanzleramt. Wilde Spekulationen ließen nicht lange auf sich warten.

„Angst vor seinem Volk?“

SPÖ-Berater Robert Misik schaltete sich prompt in die Twitter-Diskussion ein und mutmaßt: „Vorbereitung auf die Massenarbeitslosigkeit und Proteste.“ Eine Nutzerin übt sich in Anlehnung auf den Spitznamen von Kanzler Sebastian Kurz („Basti“) in einem Wortspiel: „Sturm auf die Basti?“

Ein anderer Nutzer fragt provokant: „Hat der Bastibub Angst vor seinem Volk?“

Nur ein Baugerüst

Die Tageszeitung „Österreich“, erst kürzlich mit rund 1,8 Millionen Zusatz-Geld von Kanzler Kurz für die Corona-Berichterstattung belohnt, reitet zur Rettung des Kanzlers aus: Es handle sich, so die Zeitung, um Klötze, die einen Bauzaun stützen sollen.

Tatsächlich baute die österreichische Regierung in den vergangenen Jahren den „Schutzwall“ im Regierungsviertel immer weiter aus. Meist wurden die wahren Absichten lange verschleiert. So begann der Plan für die umstrittenen und sündteuren „Parlaments-Poller“ schon 2014 (Wochenblick berichtete). Unter Christian Kern gab es einen heftigen Shitstorm für das „Einbunkern der Regierung vor dem Volk“ (Wochenblick berichtete).